Projektmitglieder von SIV und Soluvia pflanzen zum erfolgreichen Projektabschluss einen Gingko-Baum (v. l.): Dan Selmert (SIV), Alexandra Feuerherm (SES), Dominik Deschner (SIT), Tobias Zuckschwerdt (SWK), Julia Schiller (SES), Clemens Eiermann (SIT), Christian Meyer (SES), Christian Hoebel (SIV), Christoph Kloidt (SES) und Henning Verhoeven (SIV).

Projektmitglieder von SIV und Soluvia pflanzen zum erfolgreichen Projektabschluss einen Gingko-Baum (v. l.): Dan Selmert (SIV), Alexandra Feuerherm (SES), Dominik Deschner (SIT), Tobias Zuckschwerdt (SWK), Julia Schiller (SES), Clemens Eiermann (SIT), Christian Meyer (SES), Christian Hoebel (SIV), Christoph Kloidt (SES) und Henning Verhoeven (SIV).

Seit April 2025 ist das gemeinsame Migrationsprojekt der SIV.AG und der MVV-Tochter Soluvia abgeschlossen. Die Umstellung erfolgte schrittweise – zunächst im September 2024 in Kiel, gefolgt von Mannheim und Offenbach im März 2025.

Die SIV.AG hatte 2021 im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag für die Marktrollen Netzbetreiber und Messstellenbetreiber erhalten. Auftraggeberin war die Soluvia Energy Services GmbH, der zentrale Shared-Service-Dienstleister der MVV-Gruppe. Ziel war es, die bisherige SAP-basierte Lösung abzulösen und durch ein standardisiertes SaaS-System zu ersetzen. Ausschlaggebend für die Vergabe an SIV war laut Soluvia der Funktionsumfang der Plattform Kvasy sowie die Referenzen aus vergleichbaren Projekten. "Darüber hinaus passt die Lösung zu unserem Cost-to-Serve-Optimierungsansatz", sagt Julia Schiller von Soluvia Energy Services.
 

Harmonisierung und hohe Migrationsqualität

Das Projekt, das unter dem Namen "Streamline" lief, startete im April 2022. Neben der Ablösung des Altsystems stand insbesondere die Standardisierung von Geschäftsprozessen im Fokus – etwa im Abrechnungs- und Einspeisemanagement. In Summe wurden mehr als 30 Umsysteme an die neue Software-Suite angebunden. Die Migration der Daten aus dem bisherigen IS-U-System von SAP erfolgte mit Migrationsquoten zwischen 99,95 und 100 Prozent. "Das war ein komplexes und herausforderndes Projekt, aber wir konnten es im vorgesehenen Zeitrahmen erfolgreich umsetzen", so die beiden SIV-Projektleiter Christian Hoebel und Henning Verhoeven.

Mit der finalen Abnahme des Systems in Kiel im April 2025 ist die Einführungs- und Stabilisierungsphase beendet. Die MVV-Gruppe will die Zusammenarbeit mit SIV weiter vertiefen. "Wir freuen uns auf die nächsten Schritte", heißt es in der Pressemitteilung dazu. (sg)

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