Ausgewählte Softwarehäuser, IT-Dienstleister und Unternehmensberater schließen sich zu einem Team zusammen, in dem sie die Funktion und den Nutzen der „Business Objects for Energy“ am Beispiel eines Musterprozesses demonstrieren wollen.

Ausgewählte Softwarehäuser, IT-Dienstleister und Unternehmensberater schließen sich zu einem Team zusammen, in dem sie die Funktion und den Nutzen der „Business Objects for Energy“ am Beispiel eines Musterprozesses demonstrieren wollen.

Bild: © Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft

Die „Business Objects for Energy“, kurz BO4E, sind seit 2016 als innovativer Softwarestandard in der Energiewirtschaft bekannt, der bei Datentransfers ganz ohne individuelle Schnittstellen zwischen Software-Applikationen auskommt. Jetzt geht die gemeinnützige Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft den nächsten Schritt: Um den Nutzerkomfort sowohl für Softwareentwickler als auch für Softwareanwender deutlich zu erhöhen, hat sie die Cloud-Plattform „BO4E-Hub“ ins Leben gerufen.

„Der BO4E-Hub soll ein Open-Source-Angebot zum einfachen Finden, Verknüpfen und Ausführen von standardkonformen Softwarekomponenten sein“, beschreibt Peter Martin Schroer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft, und unterstreicht: „Um zu demonstrieren, wie das funktioniert, starten wir aktuell ein Leuchtturmprojekt mit ausgewählten Unternehmen aus der Energiewirtschaft. Gemeinsam wollen wir die Leichtigkeit des Datenaustauschs zwischen Software-Applikationen unter Beweis stellen.“

Flexible, komfortable und individuell anpassbare Prozesse

Insbesondere Softwarehäuser und IT-Dienstleister, aber auch Unternehmensberatungen nehmen an diesem Leuchtturmprojekt teil, darunter ene’t aus Hückelhoven, EVE Consulting aus Hamburg, Fichtner International aus Stuttgart, die Grünwalder Hochfrequenz Unternehmensberatung, items aus Münster sowie Preisenergie aus München.

Auch Pricewaterhouse Coopers (pwc) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist dabei. Es geht den Akteuren darum, an einem Muster-Anwendungsfall, wie zum Beispiel der Bestandskundenbewertung und des Pricings, zu demonstrieren, wie flexibel, komfortabel und individu-ell anpassbar dazugehörige Prozesse auf Basis des BO4E-Hubs erfolgen können.

Einstiegshürde niedriger gestalten

„Unsere Mitglieder setzen die Business Objects for Energy zum Teil schon seit Jahren erfolgreich in ihren Softwarelösungen ein“, weiß Schroer, „doch geschieht dies für deren Marktbegleiter und Kunden noch eher abstrakt oder unbemerkt.“ Der Vereinsvorsitzende fährt fort: „Mit unserer neuen Cloud-Plattform und dem dazugehörigen ersten Praxisprojekt wollen wir für mehr Aufmerksamkeit bei allen involvierten Zielgruppen, einschließlich EVUs, sorgen und die Einstiegshürde, es selbst einmal mit BO4E-Applikationen zu versuchen, niedriger gestalten.“

Nach einem Kick-off-Meeting Mitte November formiert sich zurzeit der Arbeitskreis. Das Ergebnis des Leuchtturmprojekts soll auf der E-World im Mai des kommenden Jahres präsentiert werden. (sg)

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