2,5 Tonnen am Haken: Am Rechenzentrum der Stadtwerke Herne wurden jetzt die Freikühler für die letzte Ausbaustufe angeliefert.

2,5 Tonnen am Haken: Am Rechenzentrum der Stadtwerke Herne wurden jetzt die Freikühler für die letzte Ausbaustufe angeliefert.

Bild: © Stadtwerke Herne

Im Rechenzentrum der Stadtwerke Herne haben die Arbeiten an der dritten Ausbaustufe begonnen. Während innen das effiziente Kalt-Warmgang-Konzept mit natürlicher Luftkühlung aufgebaut wird, wurde die unterstützende Freikühlungsanlage auf dem Dach installiert. Bereits im April soll das letzte Drittel des hochsicheren Gebäudes an die TMR übergeben werden.
 
„Die Corona-Krise hat der Digitalisierung einen enormen Schub gegeben“, sagt Patrick Helmes, Geschäftsführer der TMR. „Die ohnehin hohe Nachfrage nach sicherer IT-Unterbringung auf den über 1000 Quadratmetern Technikfläche hat in den letzten Monaten nochmals angezogen, so dass die zweite Ausbaustufe schon fast komplett vermarktet ist.“
 

Rechenzentrum mit höchster Stufe drei

Erst Ende 2015 war das Herner Rechenzentrum in Betrieb gegangen. Es verfügt über einen schnellen Anschluss an das Glasfasernetz der Stadtwerke, eine doppelt ausgelegte, unterbrechungsfreie Stromversorgung mit Notstromaggregaten, die auch bei voller Auslastung einen Weiterbetrieb für 48 Stunden sichern. Dank dieser Voraussetzungen ist das Rechenzentrum mit dem Prüfsiegel TÜV InterCert in der höchsten Stufe drei ausgezeichnet worden.
 
Ulrich Koch, Vorstand der Stadtwerke, hebt die optimale Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit hervor: „Zuverlässige und leistungsfähige Datenströme sind das Rückgrat auf dem Weg zur Smart City mit digitalem Zugang für Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen. Davon profitieren alle Herner Bürger. Dabei haben wir stets auch einen möglichst geringen Energieverbrauch im Auge und freuen uns besonders, dass die TMR obendrein auch noch Ökostrom nutzt.“ (sg)

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