„Die Kombination des Stromtarifs mit Grills, Rollern oder Handys ist einfach kopierbar und bietet damit keinen echten Differenzierungsfaktor für den Kunden. Irgendjemand bietet immer ein besseres Handy, einen günstigeren Grill oder einen schnelleren Roller an. Die Nutzung der eigenen Querverbundleistungen bietet dagegen einen Mehrwert, der nicht kopierbar ist“, so Mirco Pinske, Gründer und Geschäftsführer der Dipko GmbH.

„Die Kombination des Stromtarifs mit Grills, Rollern oder Handys ist einfach kopierbar und bietet damit keinen echten Differenzierungsfaktor für den Kunden. Irgendjemand bietet immer ein besseres Handy, einen günstigeren Grill oder einen schnelleren Roller an. Die Nutzung der eigenen Querverbundleistungen bietet dagegen einen Mehrwert, der nicht kopierbar ist“, so Mirco Pinske, Gründer und Geschäftsführer der Dipko GmbH.

Bild: © Dipko/Schleupen

Mit dem Ziel, kommunale Energieversorger nachhaltig im Wettbewerb zu stärken, sind die Schleupen AG und die DIPKO GmbH gemeinsam in das neue Jahr gestartet. Die ersten Integrationsprojekte für gemeinsamen Kunden aus der Energie- und Wasserwirtschaft befinden sich laut Pressemitteilung aktuell in der Umsetzung.

Als digitale Plattform für eine Vielzahl an kommunalen Services, bietet die DIPKO Stadtwerken Lösungen zur Digitalisierung ihrer Querverbundleistungen. Serviceangebote, wie der Verkauf von Non-Commodity-Produkten, wie Eintrittskarten für das Schwimmbad oder weitere Produkte sowie eine Handy-Park-Lösung, können über die DIPKO ganzheitlich digital abgebildet werden.

Neue Möglichkeiten zur eigenen Wertschöpfung

Durch die Zusammenarbeit mit Schleupen sollen sich für Stadtwerke neue Möglichkeiten zur eigenen Wertschöpfung ergeben. Beide Unternehmen vertreten den Standpunkt, dass Stadtwerke deutlich mehr sind als reine Energieversorger. Mit ihren Angeboten und Services aus dem Querverbund leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Lebensqualität in der Region – und genau das macht den Unterschied.

Über die Systemintegration der IT-Plattform Schleupen.CS in die Dipko können Stadtwerke demnach erstmals eine voll automatisierte Differenzierung zwischen Energiekunden und Nicht-Energiekunden vornehmen. Zu Nicht-Energiekunden zählen jene Kunden, die zwar Leistungen aus dem Querverbund in Anspruch nehmen, also ihre Leistung zum Beispiel in Form eines Ticketkaufs über die DIPKO beziehen, aber keinen Strom- oder Gasvertrag bei dem regionalen Anbieter abgeschlossen haben.

Verbindung über Standard-Adapter

Die Verbindung beider Systeme erfolgt über einen Standard-Adapter in der Dipko. Dieser voll digitale Abgleich bietet Stadtwerken die Basis für eine Vielzahl an einzigartigen Möglichkeiten zur Kundenbindung und Kundengewinnung. Mit der Kenntnis über den jeweiligen Kundenstatus können kommunale Energieversorger ihren Strom- und Gaskunden besondere Angebote und Leistungen aus dem Querverbund unterbreiten. So kann in der Dipko etwa ein zweistufiges Preismodell für jegliche Non-Commodity-Produkte – wie Schwimmbad-Tickets – abgebildet werden oder andere nicht-monetäre Vorteile, wie die exklusive Teilnahme an Schwimmkursen.

20 Minuten Parken gratis für Stromkunden oder die ticketlose Einfahrt in das eigene Parkhaus sind nur einige wenige Ideen, die sich mit der Schleupen.CS-Integration umsetzen lassen, teilten beide Partner mit. Im Lebensalltag könnten solche nachhaltigen Kundenvorteile bei vielen Bürgern einen signifikanten Unterschied bei der Wahl ihres Energieversorgers machen. „Die Kombination des Stromtarifs mit Grills, Rollern oder Handys ist einfach kopierbar und bietet damit keinen echten Differenzierungsfaktor für den Kunden. Irgendjemand bietet immer ein besseres Handy, einen günstigeren Grill oder einen schnelleren Roller an. Die Nutzung der eigenen Querverbundleistungen bietet dagegen einen Mehrwert, der nicht kopierbar ist“, so Mirco Pinske, Gründer und Geschäftsführer der Dipko GmbH.

Weitere digitale Services

Die Plattform Schleupen.CS sorgt am Ende für die effiziente Abrechnung aller Produkte. „Das Thema Prozesskosten wird für die Versorgungsunternehmen immer wichtiger, gerade bei den Commodity-Produkten, wo die Margen unter Druck stehen. Für uns ist die Kombination aus führenden Prozesskosten, flexiblen Tarifmodellen und innovativen Angeboten ein Erfolgsfaktor für moderne Versorgungsunternehmen“, sagt. Volker Kruschinski, Vorstandsvorsitzender der Schleupen AG. „Deshalb ist für uns die Partnerschaft mit der Dipko nur konsequent.“

Eine sinnvolle Ergänzung erhält die Schleupen-Anbindung durch weitere digitale Services der Dipko, wie  die Single-Sign-On-Funktion: Ein Login für alle Services des Stadtwerkes, sowohl für den Schleupen-Self-Service, ein Ticketing oder auch ein Treueprogramm. Dieses kommt einem kommunalen Payback-Programm gleich und fördert zusätzliche die Kundenbindung. Über die Systemvernetzung erhalten die kommunalen Versorger zudem eine 360-Grad-Sicht auf das Nutzungsverhalten ihrer Kunden. Hieraus sollen sich vor allem vertrieblich wertvolle Schlüsse ziehen lassen, die die Basis für zielgruppenspezifische Bündelprodukte bieten. Die über die Dipko gesammelten Nutzungsdaten – also die Dokumentation jeglicher Kundeninteraktion auf der Dipko – würden sich zudem problemlos in das CRM von Schleupen überführen lassen und stünden damit als ergänzende Information bei der Steuerung von Kampagnen etwa zur Kundenrückgewinnung zur Verfügung, heißt es weiter. (sg)

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