Hauptziel der Umfrage war es, Erkenntnisse zum Status quo in Bezug auf den Einsatz intel-
ligenter Messsysteme zu erlangen, um daraus Schlussfolgerungen für die Zukunft und den
weiteren Verlauf des Smart Meter Rollouts zu ziehen.

Hauptziel der Umfrage war es, Erkenntnisse zum Status quo in Bezug auf den Einsatz intel- ligenter Messsysteme zu erlangen, um daraus Schlussfolgerungen für die Zukunft und den weiteren Verlauf des Smart Meter Rollouts zu ziehen.

Bild: © tex-vector/AdobeStock

Ziel des Forschungsprojekts „Smart Metering in KMU“ ist es, den Ausbau und Umstieg intelligenter Messsysteme voranzutreiben, zu beschleunigen sowie zu vereinfachen. Dabei gilt es die Mehrwerte dieser Systeme für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in der Praxis zu identifizieren und zu nutzen. An diesem transdisziplinären Forschungsprojekt zum Smart-Meter-Rollout sind Unternehmen aus Forschung, Wirtschaft und Technik beteiligt.

Im Kontext des Forschungsprojekts Smart Metering in KMU wurde eine Umfrage unter 33 Teilnehmenden (darunter 25 Stadtwerke) erhoben. Die Umfrage liefert Erkenntnisse zum aktuellen Einsatz intelligenter Messsysteme. Mit der Umfrage wurde ausschließlich die Anbieterseite betrachtet. In einer geplanten künftigen Umfrage wird die Fragestellung an KMU gerichtet sein und aus der Anwender- bzw. Nutzersicht betrachtet.

Die Ergebnisse:

Die auffälligsten Ergebnisse sind demnach:

  1. Das Angebot in Bezug auf die Energiemanagement-Anwendungsfälle hinkt der Nachfrage hinterher. Hier besteht in jedem Fall Handlungsbedarf auf der Angebotsseite.
  2. 66 Prozent der vorgeschlagenen Softwarelösungen ist Anbietern sowie Nutzern bislang unbekannt. Hier bleibt die Frage, warum dies so ist. Es bleibt zu klären, ob dies an mangelndem Marketing der Softwarevertreiber liegt oder in einem fehlenden Bedarf begründet ist.
  3. Die restlichen Softwarelösungen sind zwar bekannt, davon befinden sich aber ledigich 5 Prozent im Einsatz oder stehen kurz davor eingesetzt zu werden.
  4. Hardwarelösungen (Sensorik bzw. Aktorik) kommt bei bereits 85 % der Befragten zum Einsatz.
  5. Ein hoher Energieverbrauch bzw. Stromabsatz führt zu frühzeitigem Einsatz von intelligentem Energiemanagement.
  6. Ab einem Stromabsatz von 1 TWh pro Jahr ist das Portfolioangebot bezogen auf intelligentes Energiemanagement deutlich umfangreicher.

Die komplette Studie lässt sich auf dieser Seite herunterladen. (sg)

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