Sehen der Zusammenarbeit optimistisch und erwartungsfroh entgegen (von links): Jens Willendorf (Vertriebsleiter IVU), Malte Kalkoffen (Geschäftsführer Endios), Julian Stenzel (Geschäftsführer IVU) und Marcus Fragel (Chief Commercial Officer Endios).

Sehen der Zusammenarbeit optimistisch und erwartungsfroh entgegen (von links): Jens Willendorf (Vertriebsleiter IVU), Malte Kalkoffen (Geschäftsführer Endios), Julian Stenzel (Geschäftsführer IVU) und Marcus Fragel (Chief Commercial Officer Endios).

Bild: © IVU

Mit der App Endios One können Stadtwerke – aber auch Kommunen und  andere Einrichtungen – eine Art zentralen News-Room für lokale Nachrichten aller Art einrichten. Neben Informationen zu klassischen „eigenen“ Versorgungsthemen können via App beliebige andere Infos transportiert werden: Abfallkalender, ÖPNV-Fahrpläne, Bäderöffnungszeiten, Vereinsnachrichten, Infos zu lokalen Veranstaltungen, Angebote örtlicher Gewerbebetriebe usw.

Die App könne ohne spezifisches IT-Wissen administriert und mit Content befüllt werden, heißt es in der Pressemitteilung dazu.

Digital statt Papier

Mit der Einbindung in ein CRM-System können sogar personalisierte Inhalte zielgerichtet an die Endkunden geschickt werden.Dies haben die IVU Informationssysteme GmbH mit der Integration von Endios One in das Kunden-Informations-Center (KIC) von Wilken  realisiert.

Wichtige Infos müssen damit nicht mehr ausgedruckt und postalisch verschickt werden, sondern erreichen Adressaten – DSGVO-konform – auf dem Smartphone. Das System lasse sich so konfigurieren, dass im CRM-System angezeigt wird, ob Kunden eine wichtige Meldung geöffnet und zur Kenntnis genommen haben.

Gezielt auf Marktentwicklungen reagieren

Ist dies bis zu einem definierten Zeitpunkt nicht geschehen, kann automatisiert eine E-Mail erzeugt werden. „Mit automatisiert erzeugten Push-Nachrichten aus dem CRM-System können Stadtwerke und Energieversorger viel schneller und gezielter auf Marktentwicklungen reagieren und Informationspflichten erfüllen, als dies sonst möglich wäre“, weist Julian Stenzel auf einen zentralen Vorteil hin. „Diese Lösung geht funktional deutlich über das hinaus, was klassische Selfservice-Portale bieten.“

Nächster Schritt: Zählerdaten und Zählerstandsgänge

Gedanklich seien IVU und Endios schon einen Entwicklungsschritt weiter, heißt es in der Pressemitteilung. In absehbarer Zeit sollen via App auch Zählerdaten und Zählerstandgänge von Smart Metern kommuniziert werden. An dieser Stelle kommen die IVU-Töchter MeterPan GmbH und Tremondi GmbH ins Spiel, die sich auf alle Aufgaben des intelligenten Messwesens spezialisiert haben.

Langfristig sollen über die endios-App auch Steuervorgänge (PV-Anlagen, Wall-Box, Stromspeicher, Wärmepumpe) und Mehrwertdienste bei Prosumern realisiert werden. (sg)
 

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