Häufig sind es aber auch Mitarbeiter, die auf der anderen Seite dafür sorgen, dass kriminelle Handlungen aufgedeckt werden. Sechs von zehn betroffenen Unternehmen (62 Prozent) sind so erstmals auf Angriffe aufmerksam geworden.

Häufig sind es aber auch Mitarbeiter, die auf der anderen Seite dafür sorgen, dass kriminelle Handlungen aufgedeckt werden. Sechs von zehn betroffenen Unternehmen (62 Prozent) sind so erstmals auf Angriffe aufmerksam geworden.

Bild: © Thomas Zajada/AdobeStock

Rhebo unterstützt seit 2014 Industrieunternehmen und Kritische Infrastrukturen dabei, ihre Operational Technology (OT) und kritischen IoT-Geräte zu überwachen und Anomalien in der Kommunikation zu identifizieren. Netzwerkbetreiber und Hersteller von IoT-Geräten sollen dadurch neuartige Cyberangriffe, Spionageaktivitäten, Manipulation und technische Fehlerzustände in Echtzeit erkennen und abstellen können, bevor ein Störfall eintritt.

Neben verschiedenen Industrieunternehmen betreut Rhebo allein in Deutschland Energieversorger mit einer aktuellen Flächenabdeckung von über 31 Prozent. Schon 2019 hatte Rhebo seine Lösung auf den Energiespeichern der Sonnen GmbH integriert, um ein globales Sicherheits- und Betriebsmonitoring zu ermöglichen. Mit der Übernahme von Rhebo will Landis+Gyr die Funktionalitäten seiner leistungsstarken Smart Metering Devices um lückenlose Cybersicherheit und Verfügbarkeit erweitern.

Rhebo-Management bleibt

Mit der Vereinbarung zum Erwerb von 100 Prozent des Kapitals der Rhebo GmbH investiert die Tochter Landis+Gyr GmbH einen zweistelligen Millionenbetrag. »Mit der Integration von Rhebo in die Advanced Metering Infrastructure von Landis+Gyr erhalten auch Kritische Infrastrukturen weltweit eine sichere Lösung für die weitere Digitalisierung und Automatisierung ihrer Dienstleistungen«, kommentierte Rhebo-CEO Klaus Mochalski die Akquisition. Das Managementeam von Rhebo soll die Geschäfte auch in Zukunft weiterführen.

»Rhebo erkennt Anomalien und Bedrohungen bis in die Peripherie des Netzes (Grid Edge) und passt daher perfekt zu unserer Strategie in Cybersecurity«, sagte Werner Lieberherr, CEO von Landis+Gyr, zu der Akquisition. Durch Übernahmen, aber auch via Partnerschaften, solle das Portfolio von Landis+Gyr in strategischen Wachstumsmärkten erweitert werden, erklärt Lieberherr während des Capital Market Days. Er erwartet, dass diese Transformation des Geschäfts langfristig profitables Wachstum sichern werde. (sg)
 

 
 

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