Für erfolgreiche Angriffe auf Kundenportale von Energieversorgern sind keine Hacker-Tools oder Brute-Force-Methoden nötig, schreibt das Magazin iX.

Für erfolgreiche Angriffe auf Kundenportale von Energieversorgern sind keine Hacker-Tools oder Brute-Force-Methoden nötig, schreibt das Magazin iX.

Bild: © Gorodenkoff/AdobeStock

Wegen eines möglichen Cyberangriffs sind die IT-Systeme der Industrie- und Handelskammern (IHK) aus Sicherheitsgründen vorsorglich heruntergefahren worden. Es seien alle 70 IHK in Deutschland betroffen, sagte ein Sprecher der für die IT zuständigen IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung (GfI) in Dortmund am Donnerstag. Man werde jetzt die einzelnen Dienste sukzessive prüfen. Sind sie sauber, werden sie wieder hochgefahren.

Alle Websites der IHK nicht aufrufbar

Die Webseiten der IHK in ganz Deutschland seien nicht aufrufbar, auch Telefonanlagen seien betroffen, sagte der Sprecher der IHK GfI. Das zentrale interne Verwaltungssystem läuft demnach aber weiter.

Man habe am Mittwochnachmittag «Aktivitäten» bemerkt, sagte der Sprecher. Daraufhin seien am späten Abend als Präventionsmaßnahme die IT-Systeme heruntergefahren worden. Man spreche aber weiter von einer «möglichen» Cyberattacke, betonte er. (dpa/sg)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper