Digitalisierung bietet Kommunen durch das strategische Nutzen von Daten starke Möglichkeiten, nachhaltiger und resilienter zu werden. Dazu müssen Daten jedoch erst zugänglich sowie datenbasierte Anwendungen für jede Stadt und Region einfach anwendbar und skalierbar gemacht werden – eine Hürde, die den flächendeckenden Einsatz der entsprechenden Lösungen derzeit vielerorts erschwert, so die beiden Partner.
Mit dem frisch unterzeichneten Vertrag wollen Regio IT und das Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen DKSR Kommunen in Nordrhein-Westfalen unterstützen, diese Hürde zu überwinden.
Dieter Ludwigs, Geschäftsführer der Regio IT erklärte dazu: „Diese Kooperation stellt Weichen: Als erster Partner von DKSR aus der kommunalen IT-Familie bringen wir nun Smart City-Projekte gemeinsam voran. Hierbei führen wir die Datensilos unserer kommunalen Kunden in einer zentralen Smart City-Plattform zusammen. Beispielsweise in der Stadt Solingen: Hier kommt die Urban Data Plattform im Hochwasser-Use Case zum Einsatz."
DKSR: Unterstützung bei datenbasierten Konzepten und Lösungen
Gegründet mit dem Ziel, Städte und Regionen auf dem Weg der datenbasierten Gestaltung eng zu begleiten, betreut DKSR Kommunen und kommunale Unternehmen aus Deutschland und dem europäischen Ausland bei ihren Bemühungen, datenbasierte Konzepte und Lösungen für die Umsetzung ihrer Ziele einzusetzen.
Urban Data Community
Als nach eigenen Angaben größter öffentlicher IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen bietet Regio IT ihren kommunalen KundInnen durch die Kooperation nun die Möglichkeit, die Leistungen der DKSR Offenen Urbanen Datenplattform in Anspruch zu nehmen: um Daten zu beziehen, zu verwalten und in nutzbringende Anwendungen zu umzuwandeln. Auf Basis dieser können die nordrhein-westfälischen Kommunen zusätzlich leichter auf Anwendungsfälle zugreifen, die bereits in der Urban Data Community – einem durch DKSR und Fraunhofer Morgenstadt Initiative organisiertes Netzwerk von Städten und Stadtwerken – entwickelt wurden.
Durch Verwendung offener Standards sollen so langfristig Daten verschiedenster PartnerInnen über Grenzen einzelner Abteilungen und Kommunen hinaus zur Verfügung gestellt werden. So soll sich auch der Wert datenbasierter Anwendungen für alle Städte und Regionen des Bundeslandes steigern. (sg)



