Konkret geht es in der vertieften Zusammenarbeit darum, gemeinsam IoT-Plattformlösungen und -Applikationen zu schaffen, bei denen es keine Grenzen mehr gibt.

Konkret geht es in der vertieften Zusammenarbeit darum, gemeinsam IoT-Plattformlösungen und -Applikationen zu schaffen, bei denen es keine Grenzen mehr gibt.

Bild: © j-mel/AdobeStock

Bei der Digitalisierung rückt der Ausbau des Internet of Things (IoT) zunehmend in den Fokus. Stadtwerke bei der Umsetzung ihrer IoT-Strategie bestmöglich zu unterstützen und Lösungen aus einer Hand zu bieten, ist das Ziel der bereits vor drei Jahren geschlossenen Kooperation zwischen der Digimondo GmbH und der Items GmbH & Co. KG.

Aufgrund der dynamischen Marktentwicklung haben sich die Partner nun auf eine Intensivierung und Ausdehnung der erfolgreichen Zusammenarbeit verständigt. Im Kern geht es darum, die IoT-Plattform Niota des Hamburger Unternehmens und die spezifischen Module der Items für die Energiewirtschaft noch tiefer miteinander zu integrieren und darauf basierend neue, nutzbringende Anwendungen für Energiedienstleister und Netzbetreiber zu entwickeln.

Vernetzung verschiedener Objekte und Sensoren

Digimondo hat Niota jüngst zur IoT-Meta-Plattform weiterentwickelt und bringt Praxiserfahrung aus über 80 IoT-Projekten in der Versorgungswirtschaft mit. IT-Dienstleister Items verfügt über Kompetenzen als technischer Umsetzungspartner, Betreiber und Entwickler eigener Module und Lösungen für die EVU-Branche.

„Mit IoT wird das digitale Bild des Versorgungsnetzes immer mehr zum 1:1-Abbild der physischen Gegebenheiten“, sagt Ludger Hemker, Geschäftsführer Items. „Die kommunizierende Vernetzung verschiedener Objekte und Sensoren sowie die Nutzung der entstehenden Daten ist die Voraussetzung für die Einhaltung der Klimaziele und eine effiziente Energieerzeugung.“

Digimondo-Geschäftsführer Christopher Rath ergänzt: „Nur wenn Stadtwerke die Digitalisierung ihrer Infrastruktur sicherstellen, können sie den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden und die notwendigen Effizienzsteigerungen erreichen.“

Datenaustausch unabhängig von Übertragungstechnologie und Zielsystem

Konkret geht es in der vertieften Zusammenarbeit darum, gemeinsam IoT-Plattformlösungen und -Applikationen zu schaffen, bei denen es keine Grenzen mehr gibt. Sprich, Daten können unabhängig von der Übertragungstechnologie (z.B. LoRaWAN, Mobilfunk, NB-IoT, 450 MHz) und den Zielsystemen ( wie SAP, Netzleitstelle, Energiedatenmanagement) restriktionsfrei ausgetauscht werden.

Die Lösung soll somit das Empfangen und Auswerten von Daten aus verschiedensten Quellen ermöglichen und so die Umsetzung von IoT-Projekten spürbar erleichtern. Die Möglichkeit zur nahtlosen Anbindung eines LoRaWAN-Netzes oder eines NB-IoT mache Niota insbesondere für die Energiewirtschaft interessant.

Zahlreiche Mehrwerte für die Energiewirtschaft

Gemeinsam wolle man Stadtwerken somit aus einer Hand eine optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung anbieten, heißt es in der Pressemitteilung dazu. Kunden profitieren demnach nicht nur von der Erfüllung gesetzlicher Mindestanforderungen bei der Nutzung. Sie können auch die entstehenden Datenströme aus der Fernauslese ihrer Zähler gewinnbringend nutzen, um etwa die Fahrweise von Kraftwerken effizienter zu gestalten.

Items habe dies bereits bei einigen Fernwärmebetreibern zur Verbesserung der Wärmeerzeugungsprognose umgesetzt. (sg)

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