Gut verpackt in der Safebag: Das Gateway von EMH Metering.

Gut verpackt in der Safebag: Das Gateway von EMH Metering.

Bild: © EMH Metering

Das Smart-Meter-Gateway „CASA“ von EMH Metering hat die Re-Zertifizierung für eine neue Firmware vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Mit CASA 1.1 steht Messstellenbetreibern  ein Gateway zur Verfügung, das die wirtschaftliche 1:n-Funklösung rechtskonform umsetzt. Weitere neue Features sind die Übertragung von hochauflösenden Daten für Mehrwertdienste über die HAN-Schnittstelle, eine erweiterte Anzeige für z.B. die Mobilfunksignalstärke per LED und eine Fallback-Funktion zur Absicherung der WAN-Verbindung, teilte EMH Metering mit.

Die Revision der Baumusterprüfbescheinigung bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ist ebenfalls abgeschlossen und die Zulassung erfolgt, heißt es weiter. Die neue Firmware lässt sich mittels Geräteupdate auf bereits verbaute Gateways CASA 1.0 aufspielen. Messstellenbetreiber können die neuen Geräte ab sofort für ihren Rollout bestellen bzw. die neue Firmware im Kundenbereich downloaden.

Bessere Performance

„Mit CASA 1.1 steht Energieunternehmen ein besonders leistungsstarkes Gateway für den Neustart des Smart Meter Rollouts zur Verfügung", betont Peter Heuell, Geschäftsführer der EMH Metering. Mit dem Kompaktprofil unterstütze das Gerät den wirtschaftlichen Rollout. Gleichzeitig lege es die Basis für neue Anwendungen im Smart Home." Das OMS-Kompaktprofil stellt den Tarifanwendungsfall (TAF) 7 für wM-Bus rechtskonform dar. Es sei schon jetzt in der Lage, die Messdaten von über 30 Zählern über wM-Bus auszulesen und zu verarbeiten. Für den erforderlichen Leistungsschub hat EMH das LMN (Local Metrological Network) -Profil optimiert und die Mandantenfähigkeit und die Logbücher erweitert.  

Das rezertifizierte Gateway könne Verbrauchswerte zudem im Sekundentakt auslesen und dem Kunden über die HAN-Schnittstelle zur hausinternen Nutzung zur Verfügung stellen. Vor allem Energiemanagementsysteme, die bspw. Wallboxen und PV-Wechselrichter koordinieren, benötigen solche hochauflösenden Daten. Heuell unterstreicht: "Der Bedarf an Verbrauchsdaten, die direkt an den Endkunden gesendet werden, ist groß. Aus diesem Grund haben wir bereits jetzt eine Lösung entwickelt, obwohl der Standard für die HAN-Schnittstelle noch auf sich warten lässt."

Weitere Optimierungen

Damit der Rollout grundsätzlich einfacher und damit wirtschaftlicher wird, hat EMH Metering die LED-Betriebsanzeige an den Geräten erweitert: Die vom FNN definierten vier LEDs für Power, TLS, LMC und wMT zeigen zusätzlich die Qualität der Mobilfunkanbindung an. Der Installateur kann die Signalstärke auf diese Weise direkt vor Ort optimieren. Der Gateway-Administrator erhält zudem kontinuierlich Informationen zum Mobilfunkstatus als 48-Stunden-Historie. Ein dauerhaftes Monitoring der Verbindungsqualität ist dadurch möglich. Das Gerät unterstütze auch ein Monitoring von 1:n: In einer Liste aller sichtbaren Zähler werden Detailinformationen zur Anbindung zur Verfügung gestellt.

Ein weiteres Extra: CASA 1.1 unterstützt sowohl LTE- als auch Ethernet-Verbindungen. Das Gateway erkennt laut EMH Metering, wenn eine Verbindung wegbricht und wechselt automatisch auf die zweite Kommunikationsschnittstelle. Diese Fallback-Funktion garantiert eine stabile Kommunikationsverbindung, wie sie vor allem an kritischen Messpunkten von größeren Anlagen, die geschaltet werden, erforderlich ist. EMH metering präsentiert CASA 1.1 vom 17. – 18. Oktober auf den metering days in Fulda. (sg)

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