Civey-Umfrage
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Täglich aktualisierte Energiedaten
ZfK+ und ZfK-Print Abonnenten stehen ab sofort täglich aktualisierte Daten zum Strom-, Gas-, CO2-, Kohle- und Erdölmarkt zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Überblick über die tägliche Produktion von Windkraft und Solarenergie.
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2015 entschied sich die Flüwo Bauen Wohnen, Gerätedienste und Abrechnungsprozesse inhouse zu betreiben und in der Tochtergesellschaft Flüwo Bau + Service GmbH zu bündeln.
Denn das Unternehmen war mit der Effizienz und dem Service der externen Dienstleister und der bisherigen Prozesse nicht zufrieden. Ziel war es die komplette Zählerinfrastruktur auszutauschen und eine zukunftsorientierte Telemetrie-Landschaft aufzubauen.
So sollte unter anderem die Datenhoheit und eine spürbare Verbesserung des Service für die Mieter sichergestellt werden.
Ausgangslage
Damit wollte die Flüwo unter anderem die Datenhoheit und eine spürbare Verbesserung des Service für die Mieter sicherstellen.
Bei der Flüwo Bauen Wohnen handelt es sich um eine der größten Wohnungsbaugesellschaften im Südwesten Deutschlands. Siei bietet derzeit rund 10.000 Mietwohnungen in Baden-Württemberg und im Großraum Dresden an. Nach Abschluss einer Machbarkeitsstudie wurde anschließend 2015 das erste Pilotprojekt in Ulm umgesetzt.
Beratende Unterstützung leistete Smarvis, ein Schwesterunternehmen von Qundis, die sich wiederum auf fernauslesbare Messgeräte und die Verbrauchsdatenerfassung für die Heiz- und Betriebskostenabrechnungim europäischen Markt spezialisiert ist.
Verwendete Messtechnik
Von Qundis stammt auch die Messtechnik in dem Projekt: Heizkostenverteiler, Wasse-, Wärmezähler, Funkmodule und Adapter sowie mit Q node der entsprechende Netzwerkknoten. MIt der Funk-Kommunikation untereinander kann jeder Knoten eines Netzwerkes sämtliche Werte für die Heiz- und Betriebskostenabrechnung bereitstellen.
Zum Einsatz kam eine Zählerfernauslese-Komplettlösung, welche die gesamte Arbeit vom Ablesen bis hin zur Daten-Übertragung ins Abrechnungssystem übernimmt. „Wir begleiten unsere Kunden von Anfang an bei ihrem Schritt, in die Selbstabrechnung zu gehen“, erklärte Stephan Funke, Leiter Vertrieb bei Smartvis, der als Projektmanager die Flüwo beraten hat.
„Dieses Pilotprojekt war gewissermaßen der Auftakt unserer Zusammenarbeit“, erinnert sich Stephan Funke „Wir haben beraten, Messtechnik und Messgeräte definiert, das Funknetz aufgebaut und bei der Projektierung geholfen. Wir waren vor Ort und bei der Prüfung dabei“, so Funke.
Kompletter Zähleraustausch
Nach dem Erstprojekt in Ulm begann die Umstellung des gesamten Wohnungsbestands. Insgesamt wurden bis heute rund 63.500 Messgeräte an 30 Standorten ausgetauscht – also der komplette Wohnungsbestand der Flüwo. Herausfordernd seien dabei die unterschiedlichen Spezifikationen der Wasserzähler, sowie die Suche nach geeigneten Montagepartnern gewesen, erinnert sich Smarvis.
„Die automatische Zählerfernauslesung garantiert uns eine unkomplizierte Auswertung von unterjährigen Verbräuchen“, bilanziert Ina Hessenmöller, Projektleiterin der damaligen Umstellung bei der Flüwo Bau + Service GmbH. (sg)



