Zur Feststellung der Verkehrssituation ziehen die Stadtwerke Karlsruhe verschiedene Datenquellen heran. An drei Standorten wird über Wärmebilder der Verkehrsfluss erfasst. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit Floating Car Data. Hierbei geht es um das Messen und Auswerten der Fahrzeugbewegungen anhand von Daten, die über GPS direkt vom Fahrzeug geliefert werden.

Zur Feststellung der Verkehrssituation ziehen die Stadtwerke Karlsruhe verschiedene Datenquellen heran. An drei Standorten wird über Wärmebilder der Verkehrsfluss erfasst. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit Floating Car Data. Hierbei geht es um das Messen und Auswerten der Fahrzeugbewegungen anhand von Daten, die über GPS direkt vom Fahrzeug geliefert werden.

Grafiken: © Stadtwerke Karlsruhe

Mit Hilfe einer Smart City Plattform steuert die Stadt Karlsruhe während der Adventszeit situativ das Verkehrsaufkommen und lenkt den Verkehr auf alternative Routen. Die intelligente Infrastruktur dahinter wurde von den Stadtwerken Karlsruhe entwickelt. An sechs Standorten an Hauptverkehrsstraßen zeigen LED-Tafeln an, wie man die Innenstadt am effizientesten und umweltschonendsten erreichen kann. Dazu leitet das System, abhängig von der Verkehrssituation, auf die Park-and-Ride-Parkplätze. Zudem ermittelt es, in welchen Parkhäusern noch freie Plätze vorhanden sind und steuert den Verkehr entsprechend.. So wird der Parksuchverkehr optimiert. 

Mehrere Datenquellen speisen die Plattform

Zur Feststellung der Verkehrssituation ziehen die Stadtwerke verschiedene Datenquellen heran. An drei relevanten Standorten haben sie Detektionskameras errichtet, die über Wärmebilder den Verkehrsfluss erfassen und analysieren, ob sich Stau bildet. Personen oder Kennzeichen werden dabei nicht erfasst. Auf der Südtangente arbeiten die Stadtwerke mit FCD (Floating Car Data). Hierbei geht es um das Messen und Auswerten der Fahrzeugbewegungen anhand von Daten, die direkt vom Fahrzeug geliefert werden – auf Grundlage von GPS für die Positionsbestimmung und GSM für die Übertragung von Informationen. Alle erfassten Daten laufen auf einer Smart City Plattform zusammen. Hier fließen auch die Echtzeit-Belegungswerte verschiedener Parkhäuser mit ein, welche die Stadt Karlsruhe zur Verfügung stellen. Die Plattform verarbeitet die Daten und steuert die Wechselzeichengeber, also die LED-Tafeln am Straßenrand.

Urbane Echtzeit-Daten

„Wir stellen jetzt die Infrastruktur, um die Fächerstadt noch ein ganzes Stück smarter zu machen. Die urbanen Echtzeit-Daten werden als Grundlage für weitere nachhaltige Projekte dienen“, erläutert Olaf Heil, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe. Stichworte seien hier Parkraumoptimierung, Energieeffizienz mittels Quartiersmanagement, Ampelphasenvorhersagen oder Umweltsensorik.  (hoe)

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