Dennis Laupichler ist Leiter des Referats "Cyber-Sicherheit für die Digitalisierung der Energiewirtschaft" im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Dennis Laupichler ist Leiter des Referats "Cyber-Sicherheit für die Digitalisierung der Energiewirtschaft" im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Bild: © BSI

"Wir werden die Marktanalyse zur Feststellung der technischen Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme so zeitnah wie möglich veröffentlichen", teilte das BSI der ZfK auf Nachfrage mit. Einen konkreten Termin wollte die Bonner Behörde nicht angeben. Auf Twitter erklärte sie immerhin, man sei zuversichtlich, dass man bis Februar liefere. 

Ursprünglich hätte die jährliche Analyse zum Stand der technischen Möglichkeiten schon Ende Januar feststehen sollen. Zu Gründen für die Verzögerung machte die Sicherheitsbehörde keine Angaben.

Veröffentlichung der technischen Eckpunkte soll bald folgen

Für die Zukunft ist die Entwicklung von technischen Ecpkunten zu den Themenschwerpunkten Smart Grids, Smart Mobility und Smart Metering/Sub-Metering geplant: "Die Geschäftsstelle Gateway-Standardisierung (GSGwS) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und das BSI werden gemeinsam in der nächsten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Gateway Standardisierung (AG GwS) das weitere Vorgehen im Roadmap-Prozess aufzeigen und erste Eckpunkte zu den technischen Themenschwerpunkten der Arbeitsgemeinschaft vorstellen", teilte eine BSI-Sprecherin mit.
 
"Die Technischen Eckpunkte werden dabei die möglichen Einbaufälle des iMsys im Rolloutpfad aufzeigen und Aufschluss zu den technischen Erweiterungen des iMsys geben. Mit dem Anspruch in der nächsten Entwicklungsstufe des iMsys neue Anwendungsfälle, die gemeinsam mit den Stakeholdern der Branche identifiziert wurden, möglichst zeitnah umzusetzen, werden weitere wichtige Energiewende-relevante technische Einrichtungen mit dem zertifizierten Smart-Meter-Gateway sicher in das Informations- und Kommunikationsnetz eingebunden", heißt es weiter.

Vorgestellt werden sollen die Eckpunkte im April.

Womit sich die Themenschwerpunkte beschäftigen

Kernthemen im Fokusbereich Smart Grid sind lokales Energiemanagement, die direkte Steuerung von Kundeneinrichtungen, begrenzte Netzanschlussleistung, die Erhebung von Netzzustandsdaten und die Steuerung der Aktoren.

Bei Smart Mobility steht ein sicheres und intelligentes Lademanagement an öffnentichen und privaten Ladestationen im Vordergrund. Neben Datenschutz und der eichrechtskonformen Erfassung sowie der Abrechnung von Ladestrom, wird hier auch behandelt, wie sich Ladenutzer sicher authentifizieren und sich die Messdaten visualisieren lassen.

Im Bereich Smart Metering/Sub-Metering geht es um die Anbindung für Mehrsparten-Metering, die Fernauslesung von Submetern sowie die Erhebung von Netzzustandsdaten für die Sparten Strom, Gas, Wasser, Wärme und Kälte. Zudem wird darin beraten, wie für Letztverbraucher sowie Endkunden die nötigen Informationen bereitgestellt werden. (sg)

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