Die Gelder aus dem grünen Schuldschein sichern Enercity die langfristige Finanzierung des Windparkausbaus. Ein Teil des Darlehens wird unter anderem für die Erweiterung des Windparks Klettwitz in Brandenburg verwendet.

Die Gelder aus dem grünen Schuldschein sichern Enercity die langfristige Finanzierung des Windparkausbaus. Ein Teil des Darlehens wird unter anderem für die Erweiterung des Windparks Klettwitz in Brandenburg verwendet.

Bild: © Enercity

Als Enercity vor genau einem halben Jahr Opfer eines Hackerangrifs wurde, musste das Unternehmen auf allen Ebenen und in allen Geschäftsfeldern schnell handeln. Für die Steuerung und Optimierung eines Großteils seiner Windkraftanlagen und die Vermarktung des Windstroms suchte sich der bundesweit agierende Energiedienstleister mit Sitz in Hannover die Husumer ane.energy aus.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Steuerungund Vermarktung von grünem Strom.
 

Vertrag für Virtuelles Kraftwerk läuft weiter

„Wir hatten mit ane.energy einen schnellen Unterstützer an unserer Seite, als es nach dem Hackerangriff darum ging, unseren erneuerbaren Strom optimal im Markt zu platzieren“, so Enercity-CEO Susanna Zapreva. Innerhalb weniger Wochen habe der Dienstleister die Lösungen modular und flexibel auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten und 500 Megawatt des Windportfolios von Enercity an das Virtuelle Kraftwerk angebunden. Aktuell bündelt ane.energy insgesamt mehr als 4.500 MW Leistung im Virtuellen Kraftwerk.

Die vorübergehende Vermarktung des Windstroms für Enercity läuft Ende Juni 2023 aus, während die Nutzung des Virtuellen Kraftwerks weiterläuft. Geschäftsführer Ralf Höper von ane.energy: „Wir freuen uns, dass wir Enercity in dieser schwierigen Situation unter die Arme greifen und die Belieferung ihrer
Kundenportfolios mit Ökostrom sicherstellen konnten.“ (sg)
 

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