Die ersten Mieterstromprojekte sind bereits in Planung, doch unterschiedlichste Abrechnungsmodelle sorgen für Verunsicherung. Vereinfachte Regularien sollen Abhilfe schaffen.

Die ersten Mieterstromprojekte sind bereits in Planung, doch unterschiedlichste Abrechnungsmodelle sorgen für Verunsicherung. Vereinfachte Regularien sollen Abhilfe schaffen.

Bild: © MyCreative/Shutterstock

Rund 9000 Mieterstrom-Projekte gibt es derzeit in Deutschland. Dabei wäre das Potenzial riesig, wie kürzlich eine Studie zeigte. Das Energie-Startup Metergrid hat nun eine neue digitale Lösung entwickelt, die bei der Umsetzung von Projekten helfen soll.

Der "Rendite Radar", eine Weiterentwicklung des bisherigen "Wirtschaftlichkeitsrechners", soll die Rentabilitätsanalyse stark vereinfachen, etwa durch automatisierte Datenerfassung, individuelle Potenzialanalysen und eine teilbare Benutzeroberfläche. Auch die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten soll sich verbessern. So steht das Tool etwa auch Partnerunternehmen von Metergrid offen.

Vergleich mit Volleinspeisung

Laut Metergrid lassen sich mit dem neuen Radar nun Kennzahlen wie Gesamtgewinn, Rendite und Investitionskosten schneller überblicken. Auch ein Vergleich mit dem Modell der Volleinspeisung ist möglich. Das digitale Werkzeugt stellt zudem Analysen, wie die Amortisationszeit und detaillierte Einnahmen, zur Verfügung.

Metergrid hat sich auf Mieterstromprojekte und dezentrale Energieversorgung spezialisiert. Seit der Gründung im Jahr 2021 unterstützt das Startup aus Stuttgart Eigentümer von Mehrparteien- und Gewerbeimmobilien dabei, ihren Mietern lokal erzeugten, sauberen Strom anzubieten. Der "Rendite Rader" ist für das Unternehmen nach eigenen Aussagen "nicht nur ein Werkzeug, sondern ein strategischer Partner für die Planung und Umsetzung von Mieterstromprojekten". (jk)

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