Gunar Schmidt mit dem SmartHome Deutschland Award 2022 bei der Preisverleihung im Roten Rathaus zu Berlin.

Gunar Schmidt mit dem SmartHome Deutschland Award 2022 bei der Preisverleihung im Roten Rathaus zu Berlin.

Bild: © Stadtwerke Jena

Mit dem Preis würdigt die SmartHome Initiative Deutschland e.V. seit zehn Jahren jährlich die bundesweit smartesten Produkte, Projekte und Start-ups. Gunar Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck, nahm die Ehrung am Montag, 16. Mai, im Roten Rathaus zu Berlin entgegen.

Smartes Wohnen nicht nur im Neubau

Das Smarte Quartier setzte sich gegen eine Vielzahl von Bewerbern und zuletzt gegen die zweit- und drittplatzierten Projekte aus Celle und München durch. Stadtwerke-Geschäftsführer Gunar Schmidt: „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung und die branchenweite Strahlkraft, die mit diesem Preis einher geht. Ich danke stellvertretend dem Team aus verschiedenen Stadtwerke-Unternehmen, dass sich in unserem Modellprojekt mit viel Herzblut engagiert, um für Kunden und Mieter ein komfortableres Leben zu gestalten.“

Mike Lange, Vorstand der SmartHome Initiative: „Das Smarte Quartier zeigt, dass smartes Wohnen heute für jedermann möglich ist – nicht nur im Neubau, sondern auch im Wohnungsbestand. Jena zeigt als Spiegelbild der Branche, dass Smart Home auch groß gedacht werden kann.“
Die Sieger der verschiedenen Kategorien sei durch eine neutral und fachkundig besetzte Jury ermittelt worden. Die Kriterien für die Auswahl waren der Grad an Innovation, die Eignung für den Massenmarkt, die Vorbildwirkung für Nachahmer und die Erhöhung von Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort.

Smartes Quartier Jena-Lobeda

Das Smarte Quartier Jena-Lobeda ist ein Modellprojekt der Stadtwerke Jena Gruppe, welches Mieter im Alltag entlasten und ihre Lebensqualität steigern soll. Dafür saniert das kommunale Wohnungsunternehmen jenawohnen drei Gebäude des Wohnungsbautyps WBS70 im Bestand und stattet sie mit Smart-Home-Komponenten und buchbaren Services zu Gesundheit, Mobilität und Logistik aus. Bis Jahresende 2023 entstehen so im Quartier Jena-Lobeda circa 250 Wohnungen unterschiedlicher Größe, die Hälfte davon ist mietpreisgebunden. (sg)

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