Die Einbauten der intelligenten Messsysteme verliefen laut den Stadtwerken Bexbach reibungslos und auch systemseitig läuft der Datenaustausch fehlerfrei.

Die Einbauten der intelligenten Messsysteme verliefen laut den Stadtwerken Bexbach reibungslos und auch systemseitig läuft der Datenaustausch fehlerfrei.

Bild: © Stadtwerke Bexbach

„Zügig, nicht zögerlich“ war die Devise für den Smart Meter Rollout, als der saarländische Versorger im Juli 2020 die ersten Feldtestanlagen erfolgreich in Betrieb nahm. Das erste intelligente Messsystem wurde dabei von einem Servicetechniker des Messdienstleisters Voltaris installiert, verbunden mit einer Einweisung der Techniker des Stadtwerke-Partners.

Im Oktober letzten Jahres wurden sechs weitere Geräte installiert, telefonisch unterstützt von den Projektleiterinnen und Projektleitern des Dienstleisters. „Die weiteren intelligenten Messsysteme haben wir dann eigenständig installiert und in Betrieb genommenen“, berichtet Dieter Bleier, zuständig für den Messstellenbetrieb bei den Stadtwerken Bexbach. „Mit dem Wissen, das wir in den Workshops der AWG und in individuellen Online-Schulungen erlangt haben, konnten wir ohne Probleme die Einbauten planen, installieren, in Betrieb nehmen und auch die nachgelagerten Systeme anbinden.“

Schnittstellenintegration übers Webfrontend

Mittlerweile sind 44 iMSys im Feld verbaut. Die Gateways senden die erfassten Zählerstände gemäß TAF1 (datensparsame Tarife) einmal monatlich an die nachgelagerten Systeme. Für die Inbetriebnahme und Parametrierung der Messsysteme ist bei den Stadtwerken Bexbach das Webfrontend von Voltaris im Einsatz. Die webbasierte Anwendung für dient als Connector für die manuelle und teilautomatisierte Datenübergabe zwischen dem Stadtwerk und Voltaris als Gateway-Administrator.

Der Vorteil der Anwendung liegt darin, dass die Kunden – bei kleinen Smart Meter Gateway-Erfüllungsmengen oder zum Start in den intelligenten Messstellenbetrieb – kein eigenes ERP-Schnittstellenprojekt aufsetzen müssen. Auch die nachgelagerten EDM-Prozesse im ERP-System der IS-Software laufen reibungslos. „Meine Kolleginnen und Kollegen haben die nachgelagerten EDM-Prozesse gut im Griff,“ lobt Bleier das Team der Bexbacher Stadtwerke.

Koordiniertes Projekt- und Prozessvorgehen innerhalb der AWG

Die Versorgungsleistungen der Stadtwerke Bexbach umfassen die Lieferung von Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser sowie das städtische Freibad. Mit 45 Mitarbeitenden betreuen die Stadtwerke unter anderem 10.300 Strom-Zählpunkte in der Niederspannung. Schon seit Gründung der AWG im Jahr 2016 arbeiten die Stadtwerke Bexbach in dem Netzwerk aktiv mit. „Wir freuen uns über diesen erfolgreichen Rollout-Start.

Das zeigt, dass unser individuelles Projekt- und Prozessvorgehen der richtige Weg ist, um unsere Partner beim Rollout bestmöglich zu unterstützen“, erklärte dazu Marcus Hörhammer, Bereichsleiter Produktentwicklung und Vertrieb bei Voltaris. Der Dienstleister stellt nach eigenen Angaben als einer der wenigen Anbieter in Deutschland eines der umfassendsten und modularsten Portfolios für den grundzuständigen und wettbewerblichen Messstellenbetrieb bereit. D

Dies umfasse die notwendigen Kernelemente der neuen Marktrollen sowie den kompletten Prozessbetrieb. Dazu gehören die Übernahme der Gateway-Administration als Full Service-Dienstleistung, die Messdatenaufbereitung, die Bereitstellung der SIM-Karten für WAN-Kommunikation und die Montage. (sg)

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