Einbau der Smight-Grid-Sensorik in einer Ortsnetzstation in Fellbach bei laufendem Betrieb.

Einbau der Smight-Grid-Sensorik in einer Ortsnetzstation in Fellbach bei laufendem Betrieb.

Bild: Stadtwerke Fellbach/Peter Hartung

Um für die Zunahme von E-Mobilität und erneuerbaren Energien gerüstet zu sein, setzen die Stadtwerke Fellbach künftig auf die Internet-of-Things-Lösung (IoT) Smight Grid. Der Rollout ist auf drei Jahre angelegt. Eingesetzt wird patentierte Sensorik, welche in bestehende Ortsnetzstationen eingebaut wird, werden Echtzeitdaten aus der Niederspannung erhoben. Der Einbau kann vom eigenen Personal und bei laufendem Betrieb durchgeführt werden.

Laut einer Pressemitteilung der EnBW Energie Baden-Württemberg ist das Ziel der systematischen Datenerfassung, ein aussagekräftiges Gesamtbild des Netzzustands zu erhalten. So sei es möglich, rechtzeitig zu wissen, wo das Netz ausgebaut werden muss und wo es eventuell ausreicht, steuernd einzugreifen.

Mehr Grips statt Bagger

„Wir brauchen in unserem Netz mehr Grips statt mehr Bagger, denn wir können nicht einfach im ganzen Stadtgebiet mehr Kabel verlegen, um überall Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge zu schaffen“, erklärt Gerhard Ammon, Geschäftsführer der Stadtwerke Fellbach. Und weiter: „Mehr Grips gibt es nur mit digitalen Lösungen“, so seine Meinung.

Die Daten werden mit Hilfe eines Gateways per Funk an die IoT-Plattform Smight IQ übertragen. Netzbetreiber können diese dann aufbereitet in einem Web-Portal einsehen. (jul)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper