Das erste Smart-Meter-Gateway mit 450-MHz-Anbindung, das eingebaut wurde: Für den bevorstehenden Rollout-Beginn hat TMZ schon 2.000 Geräte bei PPC bestellt.

Das erste Smart-Meter-Gateway mit 450-MHz-Anbindung, das eingebaut wurde: Für den bevorstehenden Rollout-Beginn hat TMZ schon 2.000 Geräte bei PPC bestellt.

Bild: © Teag

Wie steht es aktuell mit dem eigenen Rollout intelligenter Messsysteme und welche Zahlen sind bis Rolloutende anvisiert? Deutlich wurde, dass viele Messstellenbetreiber und Dienstleister davon ausgehen, dass sich Ihre Pflichtrollout-Zahlen verdoppeln oder sogar verdreifachen werden. Auch die Kurve der jährlich zu verbauenden intelligenten Messsysteme steigt steil an.

UnternehmenZählpunkteZiel / Pflichtrollout iMSysBereits verbaute iMSysPrognose für RolloutendeAktuell im Schnitt verbaute iMSys jährlichPrognose iMsys jährlich bis Rolloutende
Eon14 Millionen2,8 Millionen 207.0005 Mio.100.000300.000 - 450.000 
EnBW2,5 Mio650.00042.000 1 Mio.35.000100.000 
Stromnetz Hamburg1,18 Mio80.0007700 385010.000
Stromnetz  Berlin2,4 Mio83.00020.000 500040.000 - 45.000
Mainova440.00034.0003500  4000
Dienstleister      
Hausheld 320.00026.300350.000 Ziel5000200.000
Gwadriga7 Mio. 800.00035.0002,4 Mio5.00030.000
Mepterpan3,5 Mio350.00027.500700.0009.00075.000
EnBW als Dienstleister1.730.000655.0009000 750050.000
Thüga Smart Service7,9 Mio620.00025.000825.0006.00050.000
Digimeto 94.0006000   
TMZ Thüringer Mess- und Zählerwesen Service 400.000 Pflicht + 80.000 (Extra) = 480.00017.000480.000600010.000 - 12.000
Smartoptimo3,5 Mio400.0008000750.000400080.000

Dass die Kurve inzwischen steil nach oben geht, bestätigte auch Steffen Heudtlaß, Geschäftsführer des Smart-Meter-Dienstleisters MeterPan gegenüber der ZfK im Interview. "Die überwiegende Mehrzahl unserer Kunden sagt, »es wird ernst, jetzt müssen wir loslaufen« und haben entsprechende Bestellungen ausgelöst."

Vor allem mit der Steuerbox wird es frischen Wind geben: Mit der Steuerbox erhalten die Geräte eine Daseinsberechtigung, so Heudtlaß. Warum das so ist und weshalb die Geräte auch für den Redispatch wichtig werden, lesen Sie im Interview der aktuellen Print-Zeitung auf Seite 12.

Einen ebenfalls sehr spannenden Überblick zu dynamischen Tarifen gibt auf Seite 11 Klaus Kreutzer von Kreutzer Consulting. Trotz des relativ hohen Interesses ist die Mehrheit der Kunden nach wie vor an stabilen Preisen und planbaren Kosten interessiert.Diese Bedürfnisse müssen auch weiterhin
befriedigt werden, sodass künftig zwei sehr unterschiedliche Tarifwelten entstehen könnten, so die Einschätzung von Kreutzer. (sg)

Lesen Sie mehr in der E-Paper-Ausgabe der ZfK. Falls Sie noch kein Abonnent sind, können Sie hier ein Abo abschließen.

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper