In einem Positionspapier fordert die Bundestagsfraktion der CDU/CSU die "Schaffung einer innovationsfreundlichen Gesetzesgrundlage" und von "guten rechtlichen Rahmenbedingungen" für die Blockchain-Technologie.
Neben Anwendungen im Finanzbereich würden intelligente digitale Technologien wie Blockchain auch für die Energiesysteme der Zukunft notwendig. Konkret sollten für die Erprobung von Blockchain-Anwendungen im Energiesektor regulatorische und technische Voraussetzungen identifiziert werden. "Hierzu sollen Machbarkeitsstudien durchgeführt werden, insbesondere für den Smart-Meter-Rollout und für die Einführung eines Blockchain-basierten digitalen Registers im Energiesystem der Zukunft." Außerdem sollte die Machbarkeit der pseudonymisierten und anonymisierten Nutzung von Daten der Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten durch Forschungsprojekte, etc. erforscht werden.
Anwendung in Umwelt- und Klimaschutz
Zahlreiche Blockchain-Geschäftsmodelle würden heute im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes entwickelt, heißt es in dem Papier. So reichten die Anwendungsmöglichkeiten vom Waldanbau über die Nachvollziehbarkeit von Wertschöpfungsketten von Produkten bis zur Klimafinanzierung. Durch Blockchain in Verbindung mit Token könnte außerdem auch eine Plattform für die Kompensation klimaschädlicher Treibhausgase entstehen.
"Nach Ansicht der Unionsfraktion ist es unumgänglich, dass eine eigene staatliche Infrastruktur geschaffen wird", heißt es abschließend im Positionspapier. „Wir wollen die Chancen der Blockchain für Deutschland nutzen.“ (pm)



