Der Elbehafen Brunsbüttel soll nach Plänen von Gasunie, Oiltanking und Vopak einmal ein LNG-Terminal beherbergen.

Der Elbehafen Brunsbüttel soll nach Plänen von Gasunie, Oiltanking und Vopak einmal ein LNG-Terminal beherbergen.

Bild: © Port Brunsbüttel

In der Debatte über deutsche Gasimporte hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier US-Exporteure von Flüssigerdgas (LNG) für Februar zu einer Investorenkonferenz eingeladen. Dort solle über Erwartungshaltungen, Preise und den Aufbau der Infrastruktur für Importe in Deutschland diskutiert werden, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin beim Energie-Gipfel des "Handelsblatts". Deutschland will LNG-Terminals bauen, um Flüssiggas aus der Golfregion oder den USA importieren zu können. Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Stade sind als mögliche Standorte im Gespräch.

Wenn infolge des Baus der Gasleitung Nord Stream 2 die Abhängigkeit von Russland beim Gasimport zunehme, stelle sich die Frage der Versorgungssicherheit, "wenn mal irgendwas wäre", sagte Altmaier, betonte aber auch: "Bisher war nie was. Die Russen haben auch selbst, als der sowjetische Staat zerfallen ist, zu jeder Sekunde und zu jeder Stunde ihre Verpflichtungen eingehalten." Die USA haben das Projekt Nord Stream 2 mehrfach massiv kritisiert und den an der Pipeline beteiligten Konzernen sogar indirekt mit Sanktionen gedroht. (dpa/al)

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