Biogasanlagen benötigen Substrat für die Vergärung. Durch die Hitze wird aber zu wenig Biomasse aufgebaut. Entsprechend ernten die Betreiber weniger. Mais erreicht an manchen Standorten derzeit nur eine Höhe von einem Meter.

Biogasanlagen benötigen Substrat für die Vergärung. Durch die Hitze wird aber zu wenig Biomasse aufgebaut. Entsprechend ernten die Betreiber weniger. Mais erreicht an manchen Standorten derzeit nur eine Höhe von einem Meter.

Bild: © Philipp Pohlmann/pixelio

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will die innovative Nutzung von Biomasse unterstützen. Das Ministerium fördert ab sofort Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im ländlichen Raum. Eingereicht werden können Pläne für Einzelanlagen und für größere Zusammenhänge in Kommunen. Auch Überlegungen, die ganze Regionen betreffen, sind von der Förderzusage abgedeckt, heißt es seitens der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

In einer ersten Phase fördert das BMEL die Ausarbeitung der Konzepte in Form von Durchführbarkeitsstudien, die auch betriebswirtschaftliche Aspekte und Klimaschutzbeiträge umfassen. Ein Gutachtergremium wählt daraus die besten Ansätze aus, die dann im Rahmen von Pilotprojekten in die Praxis umgesetzt und wissenschaftlich begleitet werden. Thematisch kommen Wärmenetze und -speicher, virtuelle Kraftwerke, Gasaufbereitung, Strom- oder Gastankstellen, die Kopplung mit Sonne, Wind und anderen erneuerbaren Energien infrage, heißt es.

Konzepte können bis März eingereicht werden

Eine direkte Investitionsförderung ist nicht möglich, wohl aber die Unterstützung von Prototypen, betrieblichem Mehraufwand oder auch begleitender Öffentlichkeitsarbeit. Ausdrücklich gefördert werden nicht nur theoretische Ausarbeitungen, sondern auch die Forschungs- und Entwicklungsanteile bei der praktischen Umsetzung in Pilotprojekten.

Für den aktuellen Aufruf sind zwei Einreichungsfristen vorgesehen, deren erste seit dem Monatsanfang läuft. Aktuell können Interessenten Ihre Skizzen bis zum 15. März bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) einreichen. Die Agentur fungiert als Projektträger des BMEL. Eine weitere Möglichkeit, ihre Anträge einzureichen, bekommen Interessierte gegen Ende des kommenden Jahres. (sig)

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