Die Elektrolyse soll die Wasserstoffwirtschaft im Südwesten Deutschlands voranbringen.

Die Elektrolyse soll die Wasserstoffwirtschaft im Südwesten Deutschlands voranbringen.

Bild: © ZSW

Ende März seien entsprechende Genehmigungsunterlagen für eine Anlage mit der Leistung von zehn Megawatt eingereicht worden, wie die Tochter Statkraft Markets mitteilte. Im Fall einer Genehmigung könnten die Bauarbeiten demnach 2024 beginnen, der Start der Anlage wäre dann Mitte 2025. Eine Investitionsentscheidung für das Vorhaben hat Statkraft nach eigenen Angaben aber noch nicht getroffen.
 

Für regionalen Verkehrssektor

Der produzierte Wasserstoff soll laut dem Konzern den regionalen Verkehrssektor in Emden versorgen. Die Leistung von zehn Megawatt reicht demnach aus, um 200 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde zu erzeugen. Jährlich könnten so rund 100 Lastwagen über Wasserstofftankstellen in der Region emissionsfrei betrieben werden, hieß es.

Mit erneuerbarer Energie hergestellter Wasserstoff soll einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um Wasser bei der Elektrolyse in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten, muss sehr viel Energie eingesetzt werden. Wird dazu erneuerbare Energie genutzt, spricht man von «grünem Wasserstoff».

30 MW Fernwärme für VW-Werk

Statkraft betreibt am Standort ein Biomasseheizkraftwerk mit einer installierten Leistung von 20 MW, aus dem bis zu 30 MW grüne Fernwärme erzeugt und an das VW-Werk in Emden geliefert wird. Zudem betreibt Statkraft ein Gaskombikraftwerk mit einer Gesamtleistung von 450 MW, dessen Gasturbine seit 2020 für die Lieferung von Kapazitätsreserve präqualifiziert ist.  (dpa)

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