Das Pipeline-Verlegeschiff "Audacia" verlegt auf der Ostsee vor der Insel Rügen Rohre für die Ostsee-Erdgaspipeline Nord Stream 2. Pro Tag werden rund 1,6 Kilometer Rohre im Bauch des Schiffes zusammengeschweißt (Archivbild von November 2018).

Das Pipeline-Verlegeschiff "Audacia" verlegt auf der Ostsee vor der Insel Rügen Rohre für die Ostsee-Erdgaspipeline Nord Stream 2. Pro Tag werden rund 1,6 Kilometer Rohre im Bauch des Schiffes zusammengeschweißt (Archivbild von November 2018).

Archivbild: © Stefan Sauer/dpa

Der russische Staatskonzern Gazprom schließt Verzögerungen beim Bau der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 nach Deutschland nicht aus. Sie würden aber allenfalls gering ausfallen, sagte Gazprom-Chef Alexej Miller im russischen Fernsehen.

"Selbst wenn es Probleme gibt, sollte klar sein, dass sie die Projektlaufzeiten sehr unwesentlich verzögern würden", erklärte Miller, ohne Details zu nennen. Vier Fünftel der für den Bau der Pipeline benötigten Kosten seien bereits finanziert.

EU-Kommission zuletzt offen für Gespräche

Die Leitung soll Ende des Jahres betriebsbereit sein. Durch die Rohre parallel zur Pipeline Nord Stream 1 sollen jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter russisches Gas nach Deutschland kommen.

Die USA und viele EU-Staaten kritisieren den Bau, weil sie eine zu große Abhängigkeit von russischem Gas befürchten. Die EU-Kommission zeigte sich zuletzt offen für Gespräche mit dem Betreiber der Ostseepipeline. Es geht um neue EU-Regeln, die den Betrieb der neuen Pipeline von Russland nach Deutschland schwieriger machen könnten. (dpa/hil)

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