Sebastian Bleschke, Geschäftsführer von Initiative Energien Speichern (Ines)

Sebastian Bleschke, Geschäftsführer von Initiative Energien Speichern (Ines)

Bild: © Ines

Ines will im April erstmalig eine Marktabfrage zu den spezifischen Bedarfsstrukturen für Wasserstoffspeicher (Market Assessment for Hydrogen Storage, MAHS) durchführen. Gemäß Artikel 8 der EU-Verordnung über die Binnenmärkte für erneuerbare Gase und Erdgas sowie für Wasserstoff werden die Speicherbetreiber zukünftig verpflichtet sein, alle zwei Jahre die Marktnachfrage zur Speicherung von Wasserstoff für neue Investitionen festzustellen. Ines will mit der Marktabfrage eine gebündelte deutschlandweite Grundlage für Speicherbetreiber schaffen, dieser Pflicht nachzukommen und Speicher zu entwickeln. Ergänzend werden weiterhin unternehmensspezifische Marktabfragen stattfinden, kündigt Ines an.

Für die Entwicklung von Wasserstoffspeichern sei es für die Speicherbetreiber unerlässlich, Kenntnisse über die spezifischen Bedarfsstrukturen und die damit verbundenen Nutzeranforderungen zu gewinnen. Die Marktabfrage diene dazu, den Marktakteuren den bestmöglichen Zugang zu den Wasserstoffspeicherkapazitäten zu ermöglichen.

Vorhandene Erfahrungen nutzen

In der Vergangenheit haben bereits einzelne Speicherbetreiber Marktabfragen durchgeführt. Die gesammelten Erfahrungen aus bisherigen und künftigen Marktabfragen einzelner Speicherbetreiber will Ines für die Durchführung der Marktabfrage nutzen.

Ines-Chef Sebastian Heinermann, betont, dass die MAHS den Speicherbetreibernnicht nur zur Umsetzung der Pflichten aus dem Gaspaket diene, sondern soll vor allem Antworten auf spezifische Fragen der Speicherbetreiber liefern solle, um kunden- und wettbewerbsorientierte Speicherangebote zu entwickeln. (amo)

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