Dafür ist die Verbund AG in Österreich bekannt: Wasserkraftwerke, wie hier Freudenau, das mit 172 MW Engpassleistung eines der zehn großen Laufwasserkraftwerke an der österreichischen Donau ist.

Dafür ist die Verbund AG in Österreich bekannt: Wasserkraftwerke, wie hier Freudenau, das mit 172 MW Engpassleistung eines der zehn großen Laufwasserkraftwerke an der österreichischen Donau ist.

Bild: © Verbund

Die Verbund AG, Österreichs größter Stromversorger, prüft derzeit einen möglichen Erwerb des 51-Prozent-Anteils am Gas-Pipeline-Betreiber Gas Connect Austria GmbH (CGA), der bisher in Händen der OMV war. Das meldet die österreichische Nachrichtenagentur APA. Die beiden Unternehmen haben für dieses Geschäft demnach Exklusivität vereinbart. Es geht der Erwerberin nach Agenturangaben dabei sowohl um wirtschaftliche wie auch um strategische Aspekte.

Interessant ist die Positionierung, die die OMV künftig anstrebt. Das Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Wien möchte „mit dieser möglichen Veräußerung ihrer Strategie folgend aus dem regulierten Gastransportgeschäft aussteigen und ein aktives Portfoliomanagement betreiben, um weiterhin profitabel zu wachsen", wie die APA erfuhr. Gleichzeitig werde die OMV weiterhin in der internationalen Gaslogistik, im Gasspeichergeschäft sowie im Gas Supply & Trading Geschäft aktiv sein.

Starke deutsche Beteiligung

Die GCA gehört zu den restlichen 49 Prozent der AS Gasinfrastruktur GmbH, in der wiederum der deutsche Allianz-Konzern zu 60 Prozent und die italienische SNAM mit 40 Prozent vertreten sind. Sie ist für die Errichtung und den Betrieb von Erdgas-Hochdruckleitungen in Österreich sowie für die Vermarktung und Bereitstellung von Transportkapazitäten an den Grenzübergangspunkten, sogenannten Entry- und Exit-Kapazitäten, und von Transportkapazitäten für im Inland benötigtes Erdgas zuständig. (sig)

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