Viele Ventile, viele Rohre, viele Tanks: am Rostocker Hafen entsteht ein neues LNG-Terminal

Viele Ventile, viele Rohre, viele Tanks: am Rostocker Hafen entsteht ein neues LNG-Terminal

Bild: © ed_danilow/stock.adobe.com

LNG hat eine große Zukunft als Antrieb für Schiffe aller Art – vor allem auch Hochseeschiffe, aber auch für LKW. Daher errichten der belgische Spezialist für Gasinfrastruktur, Fluxys, und der russische Gaskonzern Novatek eine neue Anlage zur Lagerung von LNG im Rostocker Hafen. So soll das Potenzial von LNG als emissionsarme Alternative zu Schweröl, Diesel und LPG in Nord- und Mitteleuropa und dem Ostseeraum erschlossen werden.

Das Joint Venture, an dem Novatek 49 und Fluxys 51 Prozent halten, wird ein Terminal für den Empfang und die Löschung mittelgroßer LNG-Tanker bauen und betreiben, Die Anlage  ist auf eine Kapazität von 300.000 Tonnen auselegt, wie die beiden Unternehmen in Moskau mitteilten. Auch weitere Dienste für den Vertrieb von LNG sollen nach und nach ausgebaut werden. Dazu gehören ein Ladeterminal für LKW und die Bereitstellung für Bunkertreibstoff für Schiffe.

LNG als Schlüssel zur CO2-Senkung

Das LNG wird durch Tankschiffe angeliefert, die von der Gasverflüssigungsanlage kommen, die Novatek zurzeit im Hafen von Wyssozk bei Sankt Petersburg errichtet. Pascal de Buck, Geschäftsführer von Fluxys, sagt dazu: „Gas und die dazugehörige Infrastruktur sind der Schlüssel zur Entwicklung eines nachhaltigen, zuverlässigen und erschwinglichen Energiesystems.“

Von dem Projekt in Rostock erhoffen sich Industrie, Schiffseigentümer, Transportunternehmen und nicht zuletzt die lokalen Behörden, dass in der ganzen Region die Emissionen signifikant sinken werden. (sig)

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