Der Essener Energiekonzern soll nun wieder alle Zahlungen aus Großbritannien bekommen.

Der Essener Energiekonzern soll nun wieder alle Zahlungen aus Großbritannien bekommen.

Bild: © RWE AG

RWE hat die erste Schiffladung LNG-Flüssigerdgas nach Großbritannien geliefert, die Ladung hat ein Volumen von rund 150.000 Kubikmetern. In einem LNG-Terminal in Milford Haven erfolgt die Rückumwandlung in den gasförmigen Zustand. Ein großer Teil des LNG ist für das Gaskraftwerk Pembroke B bestimmt, das ganz in der Nähe liegt. Pembroke B hat eine Leistung von 2000 Megawatt, das Kraftwerk gehört ebenfalls RWE.

Das jetzt nach Großbritannien gelieferte LNG stammt aus dem Portfolio der RWE Supply & Trading, der Tochtergesellschaft des Essener Energieriesen, die für den Handel mit Gas und LNG zuständig ist. Geladen wurde das Gas im Sabine Pass Liquefaction Terminal im Golf von Mexiko (USA), den Transport nach Großbritannien übernahm der unter der Flagge Bermudas fahrende LNG-Tanker Gaslog Savannah im Auftrag von RWE Supply & Trading.

Wichtig für die britischen Energieversorgung

Das Flüssigerdgas kann nach der Regasifizierung einen erheblichen Teil des Gasverbrauchs im Kraftwerk Pembroke decken. An einem typischen Tag verbrennt Pembroke 8.000.000 m3 Gas. Eine LNG-Fracht kann daher nahezu die Hälfte des monatlichen Gasverbrauchs von Pembroke decken. RWE ist einer der größten Betreiber von Gaskraftwerken in Großbritannien, dafür werden jährlich rund sieben Prozent des gesamten britischen Gasbedarfs benötigt. (sig)

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