Nach Abschluss des Entwicklungsprojekts soll eine zwölf Kilometer lange Hochspannungsleitung zwischen dem Energiestandort Süd (Bild) als „Hochtemperatur-Supraleiter“ (HTS) gebaut werden.

Nach Abschluss des Entwicklungsprojekts soll eine zwölf Kilometer lange Hochspannungsleitung zwischen dem Energiestandort Süd (Bild) als „Hochtemperatur-Supraleiter“ (HTS) gebaut werden.

Bild: © SWM/Rainer Viertelböck

Die Stadtwerke München wollen voraussichtlich wieder von Mitte November an Erdgastarife für Neukunden anbieten. Das teilte ein Sprecher des Kommunalversorgers auf ZfK-Nachfrage mit.

Seit Mitte Oktober hat das größte Stadtwerk Deutschlands keine Erdgas-Neukundentarife mehr angenommen. Auf seiner Website begründet es diesen Schritt mit stark gestiegenen Beschaffungspreisen. Zudem heißt es dort: "Sobald wir unser Angebot überarbeitet haben, finden Sie dieses wieder wie gewohnt auf unserer Website."

Auch Eon setzte Neukundenakquise zeitweise aus

Mitte des Monats hatte auch Energieriese Eon seine Neukundenakquise für Gasprodukte ausgesetzt. Gut eine Woche später kam er mit neuen, deutlich teureren Gasprodukten an den Markt zurück. (Die ZfK berichtete.)

Nach ZfK-Informationen überarbeiten derzeit zudem viele andere kommunale Unternehmen ihre Gastarife.

Grundversorgertarif am günstigsten

Weiterhin auf der Website zu finden ist der Grundversorgungstarif der Stadtwerke München. Der Arbeitspreis beträgt dort laut Preisblatt für Kleinverbraucher (bis zu 7500 kWh pro Jahr) in der Landeshauptstadt selbst 6,14 Cent pro kWh, der Grundpreis 97,10 Euro pro Jahr.

Nach ZfK-Berechnungen ist dieser Tarif derzeit deutlich günstiger als das Gasangebot aller auf dem Vergleichsportal Verivox gelisteten Mitbewerber. Der Arbeitspreis ging bei den günstigsten Konkurrenten am Donnerstagnachmittag bei 11,27 Euro pro kWh los.

Debatte um Ersatzversorgung

Die Preise für die Ersatzversorgung entsprechen übrigens nach jetzigem Stand denen der Grundversorgung. In die Ersatzversorgung fallen Kunden, deren Anbieter beispielsweise wegen Insolvenz nicht mehr liefern können.

In der Stadtwerkewelt wird aktuell debattiert, inwieweit sich die Ersatzversorgung preislich von der Grundversorgung unterscheiden darf. (aba)

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