Die AEM-Wasserelektrolyseur-Zelle arbeitet mit einer neu entwickelten Membranelektrodeneinheit (MEA), die mit einem schichtstrukturierten nickel-basierten Anodenkatalysator direkt beschichtet ist.

Die AEM-Wasserelektrolyseur-Zelle arbeitet mit einer neu entwickelten Membranelektrodeneinheit (MEA), die mit einem schichtstrukturierten nickel-basierten Anodenkatalysator direkt beschichtet ist.

Bild: © Flo Force Fotografie

Einem Team aus Technischer Universität Berlin, HZB, IMTEK (Uni Freiburg) und Siemens Energy ist es gelungen, einen alkalischen Membran-Elektrolyseur zu entwickeln, der an die Leistung von etablierten PEM-Elektrolyseuren heranreicht. Das Besondere: Der Anodenkatalysator besteht aus preisgünstigen Nickelverbindungen und nicht aus Iridium. An BESSY II konnte das Team die katalytischen Prozesse im Detail aufklären.

In Freiburg wurden mit einem neuen Beschichtungsverfahren Prototyp-Zellen gebaut und im Betrieb getestet. Damit ist die Grundlage für eine industrielle Evaluierung gelegt und der Beweis erbracht, dass auch ein AEM-Wasserelektrolyseur hocheffizient sein kann.

Wie Peter Strasser von der TU Berlin erläutert, ist der Katalysator konkurrenzfähig mit den aktuellen State-of-the-art-Katalysatoren aus Iridium. „Unsere Arbeit zeigt wichtige Gemeinsamkeiten zu Iridium im katalytischen Mechanismus, aber auch völlig überraschende molekulare Unterschiede.“ Das neu entwickelte Beschichtungsverfahren der Membranelektrode verspreche eine sehr gute Skalierbarkeit. (amo)

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