Mehr als 30 GWh waren an den vergangenen Tagen gegen Mittag keine Seltenheit. (Symbolbild)

Mehr als 30 GWh waren an den vergangenen Tagen gegen Mittag keine Seltenheit. (Symbolbild)

Bild: © Ole Martin Wold/Statkraft

Viel Sonne und wenige Wolken haben Deutschland am letzten April-Wochenende 2021 einen neuen Solar-Rekord beschert. Zu diesem Ergebnis kommt der Essener Energieanbieter Eon. Die Analyse basiert auf Daten der Bundesnetzagentur, Wetterprognosen sowie erwarteten Mengen im Strommarkt.

Demnach erreichte die Solarerzeugung bereits am Freitagmittag einen neuen Höchstwert. Um 13.45 Uhr wurden 33,6 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom produziert. Das waren 0,2 GWh mehr als beim bis dahin gültigen Rekord im Juni 2020.

Drei Tage hintereinander mehr als 30 GWh

Am Samstag und Sonntag seien dann insgesamt 515 Mio. Kilowattstunden Solarstrom eingespeist worden, heißt es in einer Pressemitteilung — mehr als jemals zuvor an einem Aprilwochenende.

Daten der Bundesnetzagentur stimmen mit der Eon-Analyse überein. Demnach wurde für Freitag um 13 Uhr eine Einspeisung von 33,6 GWh Solarstrom registriert. Am Samstag waren es maximal 31,4 GWh, am Sonntag 30,9 GWh.

53 Prozent des Verbrauchs aus Solarstrom

Am Freitag, 13 Uhr, machte Solarstrom damit 53 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland aus. Zum selben Zeitpunkt wurden in Deutschland 10 GWh mehr erzeugt als verbraucht. (ab)

Siehe auch: Was steckt hinter der Rekord-Rallye des CO2-Preises?

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