"Orion" heißt das Spezialschiff, das für die Installation von Monopiles für den Offshore-Windpark "Arcadis Ost 1" eingesetzt wurde.

"Orion" heißt das Spezialschiff, das für die Installation von Monopiles für den Offshore-Windpark "Arcadis Ost 1" eingesetzt wurde.

Bild: © DEME Group/dpa

In der Ostsee nordöstlich vor Rügen ist ein weiterer Offshore-Windpark ans Stromnetz angeschlossen worden. "Arcadis-Ost 1" produziert seit vergangener Woche Windenergie, wie das belgische Energieunternehmen Parkwind mitteilte. An der Inbetriebnahme war demnach auch der ostdeutsche Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz beteiligt.

Mit dem Bau der Fundamente des Windparks war im vergangenen Juni begonnen worden, im November wurden dann mit Hilfe eines Schwimmkranes die ersten Turbinen installiert. Letztendlich soll die Anlage über 27 Windräder verfügen und eine Leistung von 257 Megawatt (MW) liefern. Laut Parkwind könnten damit rein rechnerisch bis zu 290.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Neue Vestas-Turbinen

Partner waren dabei auch PMV und die OstseeWindEnergie GmbH, eine Projektgesellschaft, zu der die drei kommunalen Versorger Oberhessische Versorgungsbetriebe, Stadtwerke Bad Vilbel und WV Energie gehören.

Als erster Offshore-Windpark in Europa ist Arcadis Ost 1 mit Vestas-Turbinen vom Typ V174-9,5 MW ausgestattet. Außerdem handelt es sich um das erste internationale Projekt von Parkwind. Die Installationsphase hatte im Juni 2022 begonnen. (jk)

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