Die Studienautoren pochen auch auf einen starken Ausbau von Onshore-Windkraft, um mehr grünen Wasserstoff produzieren zu können.

Die Studienautoren pochen auch auf einen starken Ausbau von Onshore-Windkraft, um mehr grünen Wasserstoff produzieren zu können.

Bild: © Karsten Würth/Unsplash

Vor allem Windkraftanlagen haben die Erneuerbaren-Erzeugung in Deutschland zu einem neuen August-Hoch getrieben. Nach Analyse des Energiekonzerns Eon wurden im vergangenen Monat insgesamt mehr als 18,1 Mrd. kWh Ökostrom ins allgemeine Stromnetz eingespeist – und damit mehr als je zuvor in einem August.

Windstrom war für den Großteil des Outputs verantwortlich. Mehr als acht Milliarden kWh wurden laut Eon aus Windrädern ins Stromnetz eingespeist – auch das ein Rekord für diesen Monat. Solaranlagen steuerten 5,3 Mrd. kWh zum Strommix bei.

August zweitstärkster Erneuerbaren-Monat

Zahlen der Fraunhofer-Plattform Energy-Charts unterstreichen die Stärke der Erneuerbaren im August. Demnach stammte erstmals überhaupt in diesem Monat mehr als die Hälfte der öffentlichen Stromerzeugung aus regenerativen Energien. 52,3 Prozent waren es exakt.

Der August entpuppte sich damit als bislang zweitstärkster Erneuerbaren-Monat in diesem Jahr. Nur im Mai war der Anteil regenerativer Quellen am Strommix mit 59 Prozent noch höher.

Erneuerbare in 2021 noch unter 50 Prozent

Insgesamt aber liegt der Erneuerbaren-Output 2021 nach einem vergleichsweise schwachen Jahresbeginn vor allem im Windbereich noch unter der 50-Prozent-Marke. Nach Energy-Charts-Daten stammten bislang 48,5 Prozent aus regenerativen Quellen (Stand Donnerstagmittag). Im gesamten vergangenen Jahr waren es 50,9 Prozent gewesen. (aba)

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