Die Stadtwerke Stuttgart sollen bis 2035 pro Jahr rund 1,7 Mrd. kWh Ökostrom aus eigenen Anlagen produzieren.

Die Stadtwerke Stuttgart sollen bis 2035 pro Jahr rund 1,7 Mrd. kWh Ökostrom aus eigenen Anlagen produzieren.

Bild: © Soonthorn/AdobeStock.com

Das Fraunhofer Institut für Chemische Technologien (ICT) in Pfinztal will seine Stromversorgung klimafreundlicher gestalten und hat hierfür die BayWa r.e. beauftragt. Der Plan: Mehrere PV-Anlagen sollen sich den Wechselrichter mit einem bereits bestehenden Windrad (zwei MW Leistung) teilen.

670 kWp Solarleistung sollen die kommenden Monate auf drei Dachflächen und einer Freifläche errichtet werden. Der erzeugte Strom soll anschließend über einen gemeinsamen Wechselrichter in das Inselnetz des Instituts eingespeist werden. Dadurch wird die Energiewandlung reduziert und die Effizienz des Anlagenbetriebes gesteigert, was letztlich auch Geld spart. Der Baubeginn des technisch anspruchsvollen Projekts ist für Frühling 2023 vorgesehen.

Bunter MIx an "grünen" Technologien

Stephan Auracher, Geschäftsführer der BayWa r.e. Power Solutions Gmb freut sich über das Leuchtturm-Projekt: „Für Erneuerbare Energien gibt es keine Einheitslösung. Jeder Kunde hat individuelle Anforderungen, Wünsche und Ziele, die manchmal auch technisch komplexere, auf dem Markt einzigartige, Konzepte verlangen. Dieses Flagship-Projekt zeigt, dass unsere Kunden auch diese Art von Herausforderungen mit uns gemeinsam angehen und wir die nötigen Voraussetzungen haben, damit die Symbiose aus Solar- und Windenergie plus Batteriespeicher für den Eigenverbrauch erfolgreich gelingt.“

Das Fraunhofer ICT verfügt bereits über einen Mix aus regenerativen Erzeugungsquellen, um die Energieversorgung der 100 Labore, Technika- und Testzentren so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Dazu gehört eine Redox-Flow-Batterie mit zehn MWh Kapazität, eine Power-to-Heat-Anlage, sowie ein BHKW und ein Nahwärmenetz mit Wärmespeicher. (lm)

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