Das Doppelblock-Braunkohlekraftwerk Lippendorf südlich von Leipzig mit je 920 MW installierter elektrischer und mit bis zu 330 MW thermischer Leistung: Schon 2023 wollen die Leipziger hier komplett aussteigen.

Das Doppelblock-Braunkohlekraftwerk Lippendorf südlich von Leipzig mit je 920 MW installierter elektrischer und mit bis zu 330 MW thermischer Leistung: Schon 2023 wollen die Leipziger hier komplett aussteigen.

Bild: © Leag

Der Energiekonzern EnBW hat seinen Block am Braunkohlekraftwerk in Lippendorf bei Leipzig vorerst vom Netz genommen – wegen mangelnder Nachfrage im Sommer und eines sinkenden Großhandelspreises. "Der Einsatz unserer Kraftwerke richtet sich generell nach den jeweils aktuellen Gegebenheiten am Strommarkt", erklärte am Freitag ein Konzernsprecher. Deshalb sei die Entscheidung gefallen, den Block in Lippendorf nicht am Markt zu betreiben. Das Kraftwerk südlich von Leipzig teilt sich die Karlsruher EnBW mit dem Lausitzer Braunkohlekonzern Leag.

Der Block S des Kraftwerks Lippendorf mit 920 Megawatt Leistung ist das einzige Braunkohlekraftwerk von EnBW. Weiter am Netz bleibt nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" der baugleiche zweite Block R von Leag. Die Leag hat in der 1999 neu errichteten Anlage auch die Betriebsführerschaft.

Kurzfristige Abschaltung nicht außergewöhnlich

Wie lange der Kraftwerksblock S abgeschaltet bleiben soll, ließ der EnBW-Sprecher offen. Solche kurzfristigen und zumeist befristeten Abschaltungen sind nichts Außergewöhnliches. (dpa/hil)

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