Blick auf das Enercity-Verwaltungsgebäude am Ihmeplatz, Hannover.

Blick auf das Enercity-Verwaltungsgebäude am Ihmeplatz, Hannover.

Bild: © Enercity

Regionalversorger Enercity will im nördlich von Hannover gelegenenen Fuhrberger Feld bis zu 43 Windkraftanlagen bauen. 20 davon sollen im Wald errichtet werden, wie aus einer Presseaussendung hervorgeht.

Läuft alles nach Plan, sollen die Anlagen im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Die nötigen Genehmigungsanträge will das Hannoveraner Unternehmen im kommenden Jahr einreichen.

Mehr als 100 Verträge geschlossen

Die neuen Windkraftanlagen könnten nach Enercity-Berechnungen rund 470 Mio. kWh erzeugen. Das würde etwa drei Viertel der gesamten Windstromerzeugung in der Region Hannover entsprechen.

Nach eigenen Angaben schloss Enercity bereits mehr als 100 Verträge mit Eigentümern und Interessengemeinschaften in den Kommunen Wedemark und Burgwedel. Geplant ist außerdem ein regionales Ökostromangebot.

Projektgesellschaft vor Ort

Ferner bietet der Versorger den Gemeinden eine freiwillige Abgabe von regelmäßig 0,2 Cent pro kWh an. Zudem will das Unternehmen die Projektgesellschaft direkt in der Wedemark ansiedeln.

Enercity hatte in den vergangenen Monaten sein Windportfolio stark ausgeweitet. So hatte der Versorger im Mai vergangenen Jahres den Erwerb von 60 Windparks in vier Bundesländern verkündet. Damit sei das Unternehmen auf bestem Weg, bundesweit drittgrößter Anbieter von Windstrom an Land zu werden, sagte Finanzvorstand Marc Hansmann bei einer Presseveranstaltung.

Windpark östlich von Osnabrück

Im Januar gab Enercity zudem bekannt, östlich von Osnabrück einen neuen Windpark mit einer Leistung von bis zu 45 MW zu bauen. (aba)

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