Nach diesem Schema funktioniert die Solar-Cloud von Eon.

Nach diesem Schema funktioniert die Solar-Cloud von Eon.

Bild: Eon

Als nach eigener Darstellung erstes Unternehmen am Markt bietet Eon seinen Kunden an, den eigenen Solarstrom ohne die bisher übliche Batterie zu speichern. „Ab sofort können die Besitzer von Photovoltaikanlagen ihre Energie direkt und ohne Limit in die Solar-Cloud einspeisen", heißt es in einer Pressemitteilung. Auf dieses virtuelle Stromkonto lässt sich nicht nur für den Energiebedarf zu Hause, sondern auch an anderen Orten zugreifen.

Diese Cloud-Lösung ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Aura-Programms. Laut Eon habe das Unternehmen eine Cloud-Lösung bereits seit einem Jahr im Programm, allerdings bisher ausschließlich in Verbindung mit dem Batteriespeicher Aura. Hierbei werde der eigene Solarstrom erst dann in die Cloud geladen, wenn der Aura-Speicher komplett gefüllt sei.

Im Sommer speichern, im Winter nutzen

Das neue System sei deutlich einfacher und komfortabler. „Kunden sparen die Anschaffungs- und Installationskosten eines physischen Speichers und haben keinen Aufwand für Wartung", heißt es in der Pressemitteilung. Vor allem hätten Kunden jetzt die Möglichkeit, ein Stromguthaben für den Winter zu günstigen Konditionen anzusparen und sich zu 100 Prozent mit Solarstrom aus ihrer eigenen Photovoltaikanlage zu versorgen. Mit der Cloud-Lösung werde auch Besitzern von Wärmepumpen oder Elektroautos neue Möglichkeiten eröffnet: „Das macht deutlich, welche Bedeutung Strom zukünftig auch in Bereichen wie Mobilität oder Wärmeversorgung bekommt", sagt Eon Vorstandsmitglied Karsten Wildberger.

Eon bietet das Produkt in verschiedenen Konfigurationen an. In der Basisvariante in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage fallen monatliche Kosten von 30,99 Euro an. Kunden, die ihr System dennoch mit einer Batterie betreiben wollen, können diese Lösung auch weiterhin beziehen.

Großes Potenzial vorhanden 

Laut Eon bestehe ein großes Potenzial für die Solar-Cloud: Allein im deutschen Markt gibt es heute mehr als 1,6 Mio. Betreiber von Solaranlagen. Nach Analysen des Unternehmens (Sunroof-Project mit Google) gebe es in Deutschland noch weitere zehn Mio. Dächer, die sich für die Installation von Photovoltaikanlagen eignen. (al)

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