Verteilnetzbetreibern spielen durch den Redispatch 2.0 bei der Gestaltung der Energiewende eine wachsende Rolle.

Verteilnetzbetreibern spielen durch den Redispatch 2.0 bei der Gestaltung der Energiewende eine wachsende Rolle.

Bild: © EWE

Die EWE Netz GmbH bietet ihr Know-how im Bereich Redispatch 2.0 auch anderen Verteilnetzbetreibern als Dienstleistung an. Das Dienstleistungspaket umfasst u.a. die Anbindung an Connect+, die gesamte Netzbetreiberkoordination, das Erstellen von verlässlichen Einspeiseprognosen sowie Unterstützung bei der Kundenkommunikation. Mit der GEW Wilhelmshaven hat EWE Netz bereits seinen ersten Kunden für die Redispatch-Dienstleistung gewinnen können, Verträge mit weiteren Kunden stehen dem Unternehmen zufolge kurz vor dem Abschluss.

Hintergrund

Ab dem 1.Oktober müssen nicht nur die Übertragungsnetzbetreiber, sondern alle Verteilnetzbetreiber in Deutschland in der Lage sein, Redispatch zur Beseitigung von Netzengpässen zu nutzen. Der Grund: Ab diesem Datum müssen auch Erzeugungsanlagen größer 100 kW am Redispatch teilnehmen, die ihren Strom in die Verteilnetze einspeisen.

Dies ist gesetzlich im Energiewirtschaftsgesetzt (EnWG) festgeschrieben. Hierzu gehören auch Stromerzeuger, die Strom aus erneuerbaren Energien oder mit Hilfe der Kraft-Wärme-Kopplung produzieren. Somit kommt den Verteilnetzbetreibern bei der Gestaltung der Energiewende eine wachsende Rolle zu, da in ihre Netze immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist wird. (sg)

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