In der kanadischen Provinz Ontario will die neue Provinzregierung das fast fertiggestellte Windparkprojekt White Pines wieder abwickeln, obwohl dann hohe Kompensationsforderungen erhoben werden könnten.

In der kanadischen Provinz Ontario will die neue Provinzregierung das fast fertiggestellte Windparkprojekt White Pines wieder abwickeln, obwohl dann hohe Kompensationsforderungen erhoben werden könnten.

Bild: © WPD

Österreichs größter Stromversorger Verbund hat sich mit der Universität Wien und dem Schweizer Wetterdienstleister Meteotest zusammengetan, um den Betrieb von Windkraftanlagen unter winterlichen Witterungsverhältnissen zu optimieren.

Künftig sollen die Windräder bei Vereisung nicht mehr stillstehen müssen. Eine Beheizung der Rotorblätter soll es möglich machen. Auf Basis von Wetterdaten- und vorhersagen sowie Betriebs- und SCADA-Daten der Windturbine soll eine KI-gestützte Steuerung entwickelt werden, die die Rotorblätter bei drohender Vereisung beheizt.

Mehr Verschleiß, weniger Effizienz

Vor allem in Österreich und anderen alpin geprägten Ländern oder Regionen ist der Winter für Betreiber von Windkraftanlagen oft ein Problem. Sind die Rotorblätter vereist, muss die Anlage komplett heruntergefahren werden, denn herausbrechendes Eis könnte zur Gefahr für Mensch und Tier werden. Aber auch die Anlage selbst leidet unter der Kälte, der mechanische Verschleiß erhöht sich und verringert damit die Lebensdauer. Hinzu kommt, dass aufgrund der veränderten aerodynamischen Eigenschaften der Rotorblätter ein Betrieb auch nicht effizient wäre.

„SOWINDIC“ – Smart Operation of Wind Turbines under Icing Conditions – so der Name des Forschungsprojekts – wird vom österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert. (lm)

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