Grünstrom aus Sonne und Wind hat 2025 dominiert. (Symbolbild)

Grünstrom aus Sonne und Wind hat 2025 dominiert. (Symbolbild)

Bild: © Calado/AdobeStock

Der Energiedienstleister Getec Energie hat die Marke von 2 Terawattstunden (2 Mrd. kWh) für Grünstromlieferungen in Form von Direktstromlieferverträgen (PPA) überschritten. Das Unternehmen mit Sitz in Hannover profitiert dabei nach eigener Aussage zum einen von den langjährigen Beziehungen zu Anlagenbetreibern als auch von der Dringlichkeit der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen bei vielen Kunden. Zu den Abnehmern des PPA-Stroms zählen Industriegrößen wie Continental, der Immobilienverwalter Union Investment Real Estate oder der Nahrungsmittelhersteller Develey, wie Getec mitteilt.

Unter den großen Vier

Im Jahr 2022 haben die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt Getec erstmalig hinter den Branchenriesen Eon, RWE und EWE auf Platz vier der absatzstärksten Stromversorger von Industrie- und Gewerbekunden in Deutschland gelistet. Diese starke Position mache sich nun auch im PPA-Geschäft bemerkbar, wie Getec erklärt.

Hinzu komme, dass die Tochtergesellschaft GEWI langjährige Beziehungen zu Windparkbetreibern pflege, so dass das PPA-Geschäft nicht unter der oft bemängelten knappen Verfügbarkeit von PPA-Mengen leiden musste.

Starkes Interesse an PPA

"Direkte Lieferverträge mit Erzeugern von hauptsächlich Wind- aber zunehmend auch Solarstrom sind für gewerbliche Energieverbraucher eine attraktive Bezugsquelle geworden", sagt Cord Wiesner, Sprecher der Geschäftsführung von Getec Energie.

Demnach verzeichne der Energiedienstleiser über alle Branchen hinweg ein starkes Interesse an PPA. "Da der Bezug von Grünstrom ein wesentlicher Bestandteil der Senkung der indirekten CO2-Emissionen (Scope 2) ist, sind die Anfragen von energieintensiven Unternehmen aber besonders zahlreich", so Wiesner.  

Getec Energie unterstützt nach eigener Aussage große Energieverbraucher, -versorger und –erzeuger bei der effizienten und nachhaltigen Beschaffung beziehungsweise der Vermarktung von Energie. Dafür stellt das Unternehmen seinen Kunden unter anderem auch eine eigene B2B-Plattform zur Verfügung. (jk)

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