Photovoltaik und Windkraft: viele Milliarden gespart?

Photovoltaik und Windkraft: viele Milliarden gespart?

Bild: © RainerSturm/Pixelio.de

Mit zwei Anlagen auf zwei Freiflächen startet der südhessische Energiedienstleister GGEW eines der größten Photovoltaik-Projekte in Hessen. In Spitzenphasen können die Module rund 2,6 MW Leistung erzeugen, perspektivisch seien sogar drei MW möglich.

Für Florian Grob, Leiter Erneuerbare Energien bei der GGEW, ist das Vorhaben richtungsweisend für eine zukunftsfähige Versorgung: „ Das klare Ziel lautet: Strom aus der Region – für die Region. Die GGEW wird eine innovative Stromvermarktung umsetzen, um den vor Ort erzeugten Strom den Bürgerinnen und Bürgern als Regionalstrom anzubieten.“ Damit bilde das Vorhaben den dezentralen Charakter der Energiewende auf Verteilnetzebene ab.

Hessens erstes erfolgreiche Teilnahme am Ausschreibungsverfahren

Der Regionalcharakter wird zudem auch in der Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsphase berücksichtigt. So sind schwerpunktmäßig lokale Unternehmen, wie die Pfalzsolar und das Projektmanagement-Unternehmen Moritz an der Errichtung der Freiflächenanlage beteiligt. Entstehen soll das Riesenprojekt auf bisher landwirtschaftlich genutzter Fläche. Während die Stadtwerke künftig Sonnenstrom ernten, können sich die ackerbaulich beanspruchten Böden erholen – eine Win-Win-Situation für Versorger und Landwirte. Zudem sollen sich langfristige Pachtverhältnise in den kommenden 30 Jahren positiv auf die Wertschöpfung vor Ort auswirken.

Voraussichtlich Ende August wird das Gesamtprojekt vollständig in Betrieb genommen. Damit beträgt der Zeitraum vom Vergütungszuschlag durch die Bundesnetzagentur bis zur Inbetriebnahme rund elf Monate. Bisher ist die Freiflächenanlage das einzige, hessische Projekt, das sich im Ausschreibungsverfahren durchsetzten konnte. (ls)

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