Durch die Netzwerke werden jährlich hunderttausende Tonnen CO2 eingespart.

Durch die Netzwerke werden jährlich hunderttausende Tonnen CO2 eingespart.

© rawf8/AdobeStock

Organisiert von den Stadtwerken Rostock hat das "Energieeffizienz-Netzwerk Ostseeküste 2.0" seine Arbeit aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Neuauflage: Die guten Erfahrungen mit ihrem ersten Netzwerk haben die Stadtwerke und die beteiligten Unternehmen dazu bewogen, erneut im Rahmen eines Energienetzwerkes zusammenzuarbeiten.

"Dieses Beispiel und die Projekte vieler weiterer Unternehmen zeigen: Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ist ein Erfolgsmodell. Unternehmen schließen sich zusammen und tauschen sich gemeinsam mit Experten zur Steigerung der Energieeffizienz aus – und erhalten damit praxistaugliche Maßnahmen, um den eigenen Betrieb voranzubringen" sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute in Berlin.

Energieunternehmen tragen 49 Netzwerke

Unternehmen der Energiewirtschaft engagieren sich vielfältig in der Initiative. 49 der 240 Netzwerke werden direkt von Unternehmen der Energiewirtschaft initiiert und getragen, an mehr als 75 Prozent sind Unternehmen der Energiewirtschaft als Träger oder Teilnehmer beteiligt. So sind auch die Netzwerke Nr. 239 (Engie Deutschland), 238 und 237 (Entega Energie) von Energieunternehmen initiiert.

Bislang wurden von allen gemeldeten Netzwerken 43 abgeschlossene Netzwerke mit 483 teilnehmenden Unternehmen im Rahmen eines unabhängigen Monitorings ausgewertet. Diese Unternehmen haben über 1900 Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt. Insgesamt sind durch die umgesetzten und im Monitoring gemeldeten Maßnahmen 1130 GWh Endenergie und 470.000 t CO2 jährlich eingespart worden. Damit gehört die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke zu den erfolgreichsten Maßnahmen, die aus dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) seit 2014 umgesetzt wurden. (pm)

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