Bis 2028 soll der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf etwa 120 Millionen Euro wachsen.

Bis 2028 soll der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf etwa 120 Millionen Euro wachsen.

Bild: © fotograf-halle.com/AdobeStock

Solarzellen, die das Mineral "Perowskit" verwenden, sind effizienter als aktuelle Solarmodule – dies war bereits 2009 bekannt, berichtete TechExplore zuerst. Derzeitige Solarmodule würden durchschnittlich 15 bis 18 Prozent der Sonnenenergie aufnehmen, während Perowskitsolarzellen einen Wirkungsgrad von bis zu 28 Prozent aufweisen.

Einen Haken hatten die effizienteren Solarzellen bis vor kurzem: Die Materialien beinhalten wasserlösliches Blei, das bekanntermaßen ein Gesundheitsrisiko darstellt, und sind instabil.

(An-)organisches Hybridmaterial im Einsatz

Nun hat ein Team von Wissenschaftlern unter Letian Dou, Assistenzprofessor für Chemieingenieurwesen an der Purdue University (West Lafayette, USA), ein Material entwickelt, das anorganische und organische Materialien enthält. Dieses könnte eine Hybridstruktur bilden, die kein Blei verwende und die Stabilität verbessere. "Die Sandwichstrukturen ähneln Halbleiterquantentöpfen, die heutzutage in vielen elektronischen und optoelektronischen Bauelementen weit verbreitet sind, aber sie sind viel einfacher herzustellen und toleranter gegenüber Defekten", erläutert Dou der TechExplore.

Yao Gao, Postdoktorand in Dous Forschungsgruppe, ergänzte im Journal of American Chemical Society, dass die neuen Hybrid-Perowskit-Materialien leistungsfähiger und günstiger seien als die gängigen anorganischen Halbleiter. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Nature Chemistry veröffentlicht. (ab)

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