Die Stadtwerke München bieten ab März 2021 drei Module für Verteilnetzbetreiber mit folgenden Inhalten an: Prognoseerstellung, Anlagensteuerung und Berechnung der Ausfallarbeit. Jede technische bzw. steuerbare Ressource betrachte man dabei individuell.
Die Module können sowohl einzeln als auch im Gesamten gewählt werden, so die SWM. Abgerundet werde das Angebot von einer umfänglichen Beratung. Bei der Entwicklung der Module greifen die SWM auf etablierte und standardisierte Prozesse aus ihrem virtuellen Kraftwerk zurück.
Die Module
Aufgrund der langjährigen Erfahrung könne man aus verschiedenen Prognosemethoden die jeweils beste für jede Anlage auswählen, so die SWM. Berücksichtigt werden meteorologische sowie anlagenspezifische Daten. Dazu gehört auch ein eigens von den Stadtwerken entwickelter Ansatz mit künstlicher Intelligenz.
Bei der Anlagensteuerung greift der Versorger auf seine Erfahrungen in der Direktvermarktung zurück. Dieses Modul befindet sich derzeit noch in Entwicklung, heißt es auf der Homepage dazu.
Die Berechnung der Ausfallarbeit im Falle von Redispatch-Abrufen übernehmen die SWM ebenfalls – falls gwünscht. Dies erfolge täglich und individuell für die jeweils betroffenen technischen Ressourcen.
Unterstützt werden die drei wählbaren Abrechnungsmodelle (Spitzabrechnung, vereinfachte Spitzabrechnung und Pauschalwertverfahren). Zudem berechne man monatlich die Höhe des anfallenden finanziellen Ausgleichs. Die Ergebnisse des bilanziellen und finanziellen Ausgleichs stellen die SWM in einem kommunikationskonformen Datenformat zur Verfügung.



