Die Sonne ernten: Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Waldorfschule in Landsberg am Lech

Die Sonne ernten: Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Waldorfschule in Landsberg am Lech

Bild: © Naturstrom AG

Für PV-Anlagen-Besitzer und solche die es werden wollen, könnte der diesjährige Frühling und Sommer kaum besser laufen. Von Januar bis Juni 2018 wurden rund 1340 MWp Leistung zugebaut. Das übersteigt die Vorjahresmenge von 901 MWp um fast 50 Prozent, erklärt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) zur Veröffentlichung der Zahlen.

Hintergrund des Booms seien primär die sinkenden Anschaffungskosten einer Anlage und niedrige Gestehungskosten für Solarstrom. Daran ist auch der Rekordsommer nicht ganz unschuldig. In Deutschland sind bereits rund 1,6 Mio. PV-Anlagen installiert – im ersten Halbjahr 2018 haben diese 23,6 Mrd. kWh Strom erzeugt. Das ist ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Jährliches Ausbauziel könnte erstmals wieder erreicht werden

Die jüngsten Daten bekräftigen die Erwartungen des BSW, dass dieses Jahr erstmals seit einigen Jahren wieder das jährliche Photovoltaik-Ausbauziel der Bundesregierung erreichen werden kann. Mit 2.500 MW liegt dies allerdings weit unter den von Energieexperten als notwendig erachteten Zubauzahlen für einen wirksamen Klimaschutz. (ls)

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