Eon profitiert von Rwe Windenergie und wird damit die nächsten Jahre die britischen Kunden versorgen

Eon profitiert von Rwe Windenergie und wird damit die nächsten Jahre die britischen Kunden versorgen

Bild: © RWE

Die RWE startet nach gut elf Jahren Entwicklungszeit nun mit dem Bau ihres bisher größten Offshore-Windparks vor der Küste Großbritanniens. Insgesamt soll „Sofia“, so der Name des Anlagen-Parks, 100 Turbinen umfassen. Dabei kommen nach Angaben von RWE weltweit Windräder der Leistungsklasse von 14 MW zum Einsatz.

Geliefert werden die Anlagen von Siemens Gamesa Renewable Energy. Insgesamt sollen bis Ende 2026 1,4 GW installiert werden – 195 Kilometer von der Küste entfernt. Für RWE ist es damit das am weitesten von der Küste entfernte Vorhaben.

Finanzierung über Differenzvertrag

Bis zum Start der jetzigen Vorbereitungsmaßnahmen, wie die Errichtung der Hochspannungs-Gleichstrom-Konverterstation und die Verlegung der Kabeltrasse an Land, war es ein langer Weg. 2010 hatten sich die Essener als Teil eines Konsortiums aus vier Energieunternehmen im Rahmen der sogenannten „Leasing Round 3“ die Rechte für die Entwicklung von Offshore-Windenergie auf der Dogger Bank vor Großbritannien gesichert.

Fünf Jahre später erteilte die britische Regierung die Genehmigung für Sofia und 2019 erhielt RWE in einer Auktion einen Förderzuschlag für den Offshore-Park. Im Rahmen eines Differenzvertrags zahlt die britische Regierung 39,65 Britische Pfund je MWh an RWE.

Triton Knoll ebenfalls in Umsetzung

Wenn die Vorbereitungsmaßnahmen abgeschlossen sind, sollen 2023 die Arbeiten auf See beginnen. Dabei ist Sofia derzeit nicht das einzige Offshore-Projekt der RWE in britischen Gewässern, Triton Knoll soll insgesamt 857 MW umfassen, RWE hält dabei 506 MW. (lm)

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