Für die Stadtwerke Osnabrück stand das vergangene Jahr ganz im Zeichen der Sonne, denn das Unternehmen hat insgesamt 600 KWp an Solarleistung zugebaut und zwar auf den Dächern seines Stadtwerke-Betriebsgeländes und auf dem städtischen Nettebad.
Während die Buscarports bei der Stadtwerke Zentrale in Osnabrück aufgrund statischer Herausforderungen bislang nicht mit Solarpanels bebaut werden konnten, kam 2019 ein neues aerodynamisches Modulkonstrukt zum Einsatz und machte die Dachflächen damit zugänglich für die Solarernte.
Insgesamt sind mittlerweile 600 kWp auf dem Gelände der Stadtwerke-Zentrale errichtet und erzeugen rund 500 MWh Strom pro Jahr – eine Menge, die rein rechnerisch mehr als ein Drittel des jährlichen E-Bus-Strombedarfs auf der Linie M1 abdeckt. Doch damit nicht genug haben die Osnabrücker auch ihr Sportbad zur Solarfarm umgerüstet.
Nicht die einzige Erneuerbaren-Quelle
Insgesamt rund 400 kWp installierte Leistung sollen künftig 300 MWh Strom erzeugen. Dieses Jahr soll dann auch noch das neu überdachte Außenbad mit PV-Panels bestückt werden. „Unser Ziel ist es, unsere Sonnenstromeigenerzeugungsquote in unserem Versorgungsgebiet stetig weiter zu erhöhen und so unserem Selbstverständnis und unserer Vorreiterrolle gerecht zu werden“, so Stadtwerke-Chef Christoph Hüls.
Vor allem das Nettebad hat bereits in den vergangenen Jahren verstärkt in den Klimaschutz investiert. Neben zahlreichen Effizienzmaßnahmen, sorgt eine Geothermieanlage für die Beheizung des Badewassers. Die neuen Solarmodule machen damit das Klimapacket komplett. (ls)



