Ohne Übertragungsnetz funktioniert das Energiesystem nicht: Deutschland hält ein rund 35.000 Kilometer langes Hochspannungsnetz am Leben.

Ohne Übertragungsnetz funktioniert das Energiesystem nicht: Deutschland hält ein rund 35.000 Kilometer langes Hochspannungsnetz am Leben.

Bild: © Rainer Sturm/Pixelio

Beim Strom tritt zunehmend die Frage nach dem optimalen Beschaffungszeitpunkt in den Mittelpunkt. Hier setzt die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (Südweststrom) mit einem erweiterten Angebot an. Durch eine Maximierung ihrer Effizienz sollen Stadtwerke dabei unterstützt werden, schneller und flexibler zu werden. Unter SWS-Connect bietet der Stromhändler detaillierte Informationen an, die zum möglichst günstigen Einkauf von Strom notwendig sind. Markus Mangold von der Südweststrom adressierte es auf dem MCC-Stadtwerkeforum in Köln ganz direkt: "Die Stadtwerke können sich dann auf Kundenorientierung konzentrieren."

Rund 140 Stadtwerke folgen diesem Rat und beschaffen ihren Strom über die Südweststrom. Dadurch wird den einzelnen Kommunalunternehmen eine Menge Arbeit abgenommen, denn, so Mangold: "Es kommen unfassbar schnell digitale Lösungen auf den Markt." Doch viele dieser Lösungen sind höchst komplex. Südweststrom bietet über sein Portal einfache Lösungen an: "Unserer Meinung nach tun Stadtwerke gut daran, die Prozesse möglichst integriert ablaufen zu lassen. Die Frage ist: Wie verheirate ich die Prozesse so, dass möglichst wenig Reibungspunkte entstehen?"

Messstellen intelligent betreiben

Was im Hintergrund abläuft, ist komplex. Die unterschiedlichen, unsichtbar verzahnten Prozesse werden bereits über SWS-Connect gebündelt. Die Güte der Prognosen wird dabei laufend durch den intelligenten Betrieb der Messstellen erhöht. Das Portal ermöglicht es damit Stromeinkäufern, auf 15 Minuten genau die aktuellen Preise auf einem übersichtlichen Bildschirm zu sehen – und das auf einer Oberfläche. Das ist besonders für kleine und mittlere Stadtwerke von Vorteil.

Hilfreich ist bei SWS-Connect Portal auch, das im Portal mit einem Mouseclick zwischen Strom- und Gasmarkt gewechselt werden kann. Die Südweststrom ist dabei für die Stadtwerke, die Anteile an ihr halten, ein erfreuliches Investment. Seit 2007 konnten knapp 50 Mio. Euro allein aus Optimierungseffekten im Gas-Beschaffungs-Pool ausgeschüttet werden. Gerade bei steigender Transparenz am Energiemarkt, die auf allen Gebieten zu beobachten ist, bietet die SWS ihren Kunden eine gewisse Sicherheit dafür, dass sie bei der Beschaffung auf der günstigen Seite sind. (sig)

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