CSU-Chef Söder macht Dampf beim Kohleausstieg.

CSU-Chef Söder macht Dampf beim Kohleausstieg.

Bild: © Tom Bayer/Adobe Stock

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts wurden im vierten Quartal 2019 41,7 Mrd. kWh Strom aus Kohlekraftwerken in das Stromnetz eingespeist. Das sind 23,2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Auch die insgesamt in Deutschland erzeugte Strommenge lag mit 141 Milliarden kWh leicht unter Vorjahreswert (4,6 Prozent weniger). Die Einspeisung aus Windkraft und Photovoltaik stieg um 5,9 Prozent auf 41,5 Mrd. kWh an.

Im Gegensatz zu den ersten drei Quartalen im Jahr 2019 lag die Kohlestrommenge damit leicht über der Stromeinspeisung aus Windkraft und Photovoltaik. Dies ist vor allem auf die im Vergleich zu den Vorquartalen niedrigere Anzahl an Sonnenstunden und die damit verbundene geringere Einspeisung aus Photovoltaikanlagen zurückzuführen.

Kernenergie bei 14 Prozent

Nach wie vor war die Kohle im vierten Quartal 2019 mit einem Anteil von 29,6 Prozent an der eingespeisten Strommenge der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung, gefolgt von Windkraft (25,7 Prozent), Kernenergie (14,0 Prozent) und Photovoltaik (3,8 Prozent). (pm)

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